Erfolg für die Tierschutzpartei
Stadt geht endlich gegen Grillchaoten vor

Spitzenkandidatinnen der Tierschutzpartei Essen zur Kommunalwahl: v.l.n.r. Dr. Elisabeth Maria van Heesch-Orgass, Rechtsanwältin aus Heidhausen, Simone Trauten-Malek, Erzieherin aus Werden
  • Spitzenkandidatinnen der Tierschutzpartei Essen zur Kommunalwahl: v.l.n.r. Dr. Elisabeth Maria van Heesch-Orgass, Rechtsanwältin aus Heidhausen, Simone Trauten-Malek, Erzieherin aus Werden
  • hochgeladen von Elisabeth Maria van Heesch Tierschutz Essen

Jahrelang hat die Stadt  nicht reagiert. Nun bewegt sich doch etwas in Sachen Grillchaos:

Einen Erfolg zu verbuchen hat aktuell die Tierschutzpartei Essen. Aufgrund der sich häufenden BürgerInnenbeschwerden gegen Grillchaoten, Müllberge und Lärmbelästigungen in öffentlichen Parks und Grünanlagen, insbesondere auch auf der Brehm-Insel in Werden, im Löwental, im Krayer Volksgarten, im Stadtgarten und an weiteren Plätzen hatte die Ratsfraktion Tierschutz als Vertretung der Tierschutzpartei im Rat der Stadt Essen nach langem vergeblichen Diskutieren mit Vertretern der Stadt schließlich Anfang Juli formell den Tagesordnungspunkt 'Grillkonzept für städtische Parks und öffentliche Grünflächen' für den Ordnungsausschuss am 12.8. sowie die Ratssitzung am 26.8. angemeldet.

Tierschutzpartei fordert Grillkonzept Anfang Juli - Stadt zieht im August endlich nach
Der konkrete Antrag wurde dann Ende Juli bei der Stadt eingereicht. Darin heißt konkret:
"Die Verwaltung wird beauftragt, zunächst dem Fachausschuss, dann dem Rat ein Konzept vorzulegen zur Frage der Ermöglichung wie Reglementierung von privatem Grillen in öffentlichen Parks und auf städtischen Flächen. Das Konzept soll dabei insbesondere als Aspekte die Schaffung fester Grillplätze nach dem Beispiel des Grugaparks in dafür geeigneten Parks, auf geeigneten Flächen vorsehen unter Berücksichtigung von Müllentsorgung und Zugang zu sanitären Einrichtungen ein- schließlich der Kontrollen der Einhaltung von sonstigen Grillverboten und Ahndung von Regelverstößen.
2. Bis zur Entscheidung des Rates über ein neues Ordnungskonzept für das Grillen in öffentlichen Parks und auf städtischen Flächen wird das Grillen in diesen benann-ten Bereichen ab dem 01.09.2020 untersagt. Ausgenommen hiervon sind die bestehenden reservierbaren festen Grillplätze im Grugapark
."

Tierschützer wollen Einrichtung fester Grillplätze mit Sanitäranlagen, Müllcontainern und strengem Ordnungskonzept
"Sehr erfreulich ist, dass die Stadt nun angesichts der immer stärkeren Bürgerproteste unsere Antragsinitative aufgegriffen hat und endlich tätig wird," so Elisabeth Maria van Heesch-Orgass, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Tierschutz. Ob die bevorstehende Kommunalwahl der Grund ist für die plötzliche Aktivität der Stadt - möglich. "Dies spielt für uns Tierschützer keine Rolle, Hauptsache ist, dass das Thema endlich angegangen wird," betont Simone Trauten-Malek, Kreisvorsitzende der Tierschutzpartei Essen.
Die Tierschutzpartei legt in ihrem Antrag den Schwerpunkt auf ein Ordnungskonzept, klare Regelungen für feste zugewiesene Grillplätze mit Sanitäranlagen, Müllcontainern, Kontrollen und durchaus auch einem klaren Sanktionenkatalog gegen die ewig Unbelehrbaren.

Totalverbot ohne Grillplatzkonzept der falsche Weg - Pauschalbestrafung auch der korrekten Bürger
"Im Gegensatz zur Verwaltung wollen wir kein Totalverbot - dies würde faktisch eine Bestrafung all derjenigen Bürgerinnen und Bürger bedeuten, die sich nichts haben zu schulden kommen lassen, die sich an die Regeln halten, für einen Grillabend jedoch auf die öffentlichen städtischen Anlagen angewiesen sind mangels eigenem Garten oder strengem Vermieter," erklärt van Heesch-Orgass. 
Die Brehminsel und das Löwental als Grillplatz - generell ungeeignet, befindet die Tierschutzpartei und legt sich bezüglich dieser Grünflächen klar fest.

Autor:

Elisabeth Maria van Heesch Tierschutz Essen aus Essen

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