Max Stahr ist neuer Mobilitätsbeauftragter der Bezirksvertretung IX
Tempo und Teamgeist

Max Stahr ist neuer Mobilitätsbeauftragter der Bezirksvertretung IX. Tempo und Teamgeist prägen seine Vita.
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In einer kleinen Serie stellt der Stadtspiegel seinen Lesern die Beauftragten der Bezirksvertretung IX vor. Der Mobilitätsbeauftragte Max Stahr ist CDU-Politiker und wohnt in Werden. Tempo und Teamgeist prägen seine Vita.

Der 30-Jährige war nämlich Radrennfahrer und das Wanderleben eines Leistungssportlers spiegelte sich auch in etlichen Ortswechseln wider. In Duisburg geboren, wuchs er in Dinslaken auf, ging dort zur Schule, zog dann durch den sportliche Veränderungen mehrfach um. Seine seit 2004 erstrampelten Erfolge sind Legion: Siebenfacher Deutscher Meister, als Mitglied der Nationalmannschaft Teilnehmer an zwei Bahn-Junioren-Weltmeisterschaften. Stahr setzte voll auf die Karte Profisport. Doch als der Traum platzte, warf er das Ruder herum und fand konsequent für sich einen Berufsweg.

Im Turbomodus

Stahr hatte sich eine Deadline gesetzt: „Wenn es mit dem Ziel Berufssportler nicht klappt, dann gehe ich den normalsterblichen Weg.“ Alles, was er zuvor verpasst hatte, wurde im Turbomodus nachgeholt. Er machte in Köln sein Fach-Abi, begann zu arbeiten in einem Radgeschäft, um Einzelhandelskaufmann zu lernen. Parallel absolvierte er ein berufsbegleitendes BWL-Studium. Und schon wieder blitzt das Stahrsche Tempo durch: „Als Jahrgangsschnellster.“ Nach dieser dualen Ausbildung zog es Max Stahr zum Landesamt für Besoldung und Versorgung: „Ich wollte hinter die Kulissen blicken und übernahm einen Job im Controlling. Das hat Spaß gemacht.“

Die Frau fürs Leben

Während des Studiums hatte er seine Ilka kennengelernt und nicht mehr losgelassen. Stahr machte Tempo und zog zur Frau fürs Leben nach Bredeney. Dort trat er der CDU bei und blieb im Ortsverband, als das junge Glück vor anderthalb Jahren ins schöne Werden zog. Gleichzeitig wechselte Stahr zum Rechnungsprüfungsamt, auch wegen der Verbeamtung. Parallel nahm er ein Masterstudium auf für den höheren Dienst, eine Promotion ist angestrebt. Auch sucht Max Stahr neue Herausforderungen und möchte in der Politik Verbesserungen erreichen für seine Mitmenschen. Über das Ticket der CDU Bredeney gelangte er in die Bezirksvertretung und ist jüngstes Mitglied des Gremiums. Das älteste Mitglied Hanslothar Kranz wohnt übrigens nur ein paar Häuser weiter. Sachen gibt’s…

Keine Luftschlösser

Der Neue möchte reinschnuppern in die Einstiegsstufe der Kommunalpolitik und nimmt erst einmal das Tempo raus: „Wir wollen keine Luftschlösser bauen, sondern schauen, was machbar ist.“ Wichtig ist das Miteinander, deshalb bekam Max Stahr den noch jüngeren Elias Hahn an seine Seite, hiesiger Vorsitzender der Jungen Union. Wie im Sechstagerennen soll nun ein aufeinander abgestimmtes Team die Themen anpacken: „Wir haben da im Koalitionsvertrag etliche Punkte fixiert, aber das ist bestimmt noch nicht alles. Mobilität ist es auch, dass die Menschen gut von A nach B kommen. In die Themen werden wir uns nach und nach reinfuchsen.“ Der Kontakt zu „denen da oben im Rathaus“ soll verbessert werden: „Wir nehmen den Rat mit, wir nehmen den OB mit.“

Die Linie 190

Das Thema ÖPNV dominiert zurzeit, speziell die Neuordnung der Buslinien. Der neue Quartierbus steht auf dem Prüfstand, bei einer der Buslinien soll noch nachgebessert werden. Ab April soll sie auch den Heidhauser Platz anfahren: „Die Linie 190 ist ein spannendes Thema. Wir haben da gemeinsam mit der Ruhrbahn eine gute Lösung gefunden, Aufsichtsratschef Uli Beul allen voran. Meiner Meinung nach wurde ein respektables Ergebnis erreicht für die dort Wohnenden und Arbeitenden. Da wurde über Jahre hinweg viel Energie reingesteckt.“ Bei der Ruhrbahn prüft man zurzeit noch etwaige Verbesserungen wie eine zusätzliche Haltestelle und dem Schulbetrieb angepasste Abfahrtzeiten.

Teamwork

Welche Mobilitätsthemen stehen noch an für den Bezirk? Verkehrslärm ist für Stahr als Anrainer der Laupendahler Straße leider Alltag: „Der ist oft grenzwertig.“ Explizit kümmern will man sich um Mobilität der Älteren, zum Beispiel um Barrierefreiheit des Baldeneysee-Stauwehrs. Zusätzliche Radwege, speziell einer die B224 hinauf, werden zu diskutieren und wenn möglich auch zu verwirklichen sein: „Meine Idee ist es, in die Agenda für die nächsten Jahre Struktur hinein zu bekommen. Fernab von allen Egotrips, ich sehe mich als Teammitglied. Aus dem Radsport kenne ich das auch gar nicht anders.“

Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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