Der SC Werden-Heidhausen drehte in der zweiten Halbzeit mächtig auf
Beeindruckende Physis

Der eingewechselte Jan Sievers legte das Leder am Torwart vorbei in die Maschen.
Foto: Bangert
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  • Der eingewechselte Jan Sievers legte das Leder am Torwart vorbei in die Maschen.
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Der SC Werden-Heidhausen bot zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Während Reserve und Damen einkalkulierte Niederlagen kassierten, holte die Dritte den dritten Sieg in Folge.

SC Werden-Heidhausen I gegen ESG 5:1
Die Partie war beendet und Trainer Danny Konietzko ging mit stolzgeschwellter Brust vom Feld: „Es zieht sich durch die ganze Saison. Nach 60 bis 70 Minuten ist jeder Gegner fix und fertig. Meine Jungs dagegen können noch zulegen.“ Auch gegen zunächst eindrucksvoll auftrumpfende Gäste von der Hubertusburg konnte der Übungsleiter die beeindruckende Physis seiner Schützlinge bestaunen. Ganz besonderen Spaß hatte SC-Urgestein Jason Munsch, der sich an die Spitze der Torjägerliste setzte.
Erstmals an Bord war Winterzugang Robin Matthay. Anfangs spielte aber nur die ESG, kam auch früh durch einen in hoher Geschwindigkeit vorgetragenen Konter zur Führung. Bis zur Pause gab es wenig zu berichten von den Hausherren. Zwar hatte Kevin Hougardy getroffen, soll aber vorher im Abseits gestanden haben. Im zweiten Durchgang war plötzlich alles anders und es wurde eine Partie wie geschaffen für einen Goalgetter wie Jason Munsch. Der zirkelte aus 20 Metern den Ball ins Netz. Kurz nach dem Ausgleich setzte sich Heiko Wirtz energisch durch und bediente Munsch, der sich nicht zweimal bitten ließ. Fast hätte Munsch innerhalb weniger Minuten den lupenreinen Hattrick vollendet, doch wieder pfiff der Schiedsrichter ein doch eher fragliches Abseits. Marius Neef steckte durch zum eingewechselten Jan Sievers, der das Leder am Torwart vorbei in die Maschen legte. Nach Flanke von Florian Kleine-Beck traf Munsch aus kurzer Distanz und krönte dann die furiose Halbzeit. Kongenial von Marius Neef per Hacke bedient, konnte der 35-Jährige das 5:1 beisteuern.
Jetzt ist noch einmal eine harte Nuss zu knacken: Beim TC Freisenbruch hängen die Früchte auf dem gefürchteten Ascheplatz nämlich ungewöhnlich hoch. Der Aufsteiger ist neben den Löwentalern das einzige Team, das daheim noch ungeschlagen ist.

Dem Meister Paroli geboten

SG Altenessen gegen SC Werden-Heidhausen Damen 5:1
Das sah gar nicht so schlecht aus an der Kuhlhoffstraße. Zwar gab sich die Übermannschaft der Liga keine Blöße und holte den 19. Sieg in Folge. Doch die Löwentalerinnen setzten dem Meister mächtig zu. Erst kurz vor der Pause ging Altenessen in Führung. Ein gelungenes Beispiel Werdener Spielkunst war der glänzend vorbereitete Treffer zum 2:1-Zwischenstand. Insgesamt aber ließ der SC zu viele gute Möglichkeiten liegen. Am Ende einer Saison mit vielen Höhen und wenig Tiefen landet das Team von Trainer Nils Franke auf dem fünften Tabellenplatz.

SC Werden-Heidhausen II gegen ESG II 0:2
Als der Unparteiische im Löwental abpfiff, rissen die Gäste die Arme hoch. Mit einem unterm Strich vollauf verdienten 2:0 holte sich die ESG II drei Punkte und ist nun sicherer Aufsteiger in die Kreisliga A. Der Werdener Reserve blieben nur Gratulation und die Aussicht auf ein noch besseres Abschneiden in der kommenden Saison. Die ESG agierte deutlich überlegen. Ersatzgeschwächte Löwentaler waren kaum in der Lage, Gegendruck zu erzeugen. Kurz vor dem Abpfiff verdaddelte Florian Beckmannshagen in aussichtsreicher Position.

SC Werden-Heidhausen III gegen Preußen Eiberg II 5:4
Dritter Sieg in Serie für die jungen Löwentaler. Marcel Schäfer besorgte die Führung, doch bis zur Pause drehte der Gast das Spiel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte dann wieder Werden die besseren Momente für sich und ging durch Timo Schneider und Kolya Kleine-Vehn erneut in Führung. Eiberg ließ sich aber nicht abschütteln und glich auch das 4:3 von Marcel Schäfer aus. Mit dem Schlusspfiff jubelte dann der eingewechselte Eric Hallmann über seinen Siegtreffer. Endlich hat die Mannschaft von Trainer Kevin Marx die rote Laterne weitergereicht.

So rollts Leder

Sonntag, 26. Mai
11 Uhr: TC Freisenbruch gegen SC Werden-Heidhausen I, Bergmannsbusch.
12.30 Uhr: SG Kupferdreh-Byfang II gegen SC Werden-Heidhausen II, Hinsbecker Berg.

Der eingewechselte Jan Sievers legte das Leder am Torwart vorbei in die Maschen.
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Heiko Wirtz stoppt den heranbrausenden ESG-Spieler.
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