Bronze, Silber und Gold

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen über die Sprintstrecke. 
Foto: Henschke
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Beim Sportfest des Gymnasiums Werden wurden Deutsche Sportabzeichen gesammelt

Selten hat es auf der Anlage so gewimmelt: Das Gymnasium Werden verwandelt das Löwental in eine große Sportarena.

Das weitläufige Gelände quillt beinahe über bei diesem großen Andrang: mit weit über 1.000 Teilnehmern ist es eine Veranstaltung der Superlative. Alles organisiert von Benjamin Overbeck, seit 2010 Sportlehrer in Werden: „Das Sportfest findet im Wechsel mit dem Kulturtag und dem Schulfest alle drei Jahre statt und gehört zu den sportlichen Highlights unserer Schule.“ In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto des Deutschen Sportabzeichens. Im Vorfeld wurden bereits aufwändigere Disziplinen wie der Ausdauerlauf über 800 Meter oder das Schwimmen durchgeführt: „Hier konnten die Schüler im Unterricht oder in unserer Schwimm-AG ihre Leistungen ablegen, manche sind auch selbstständig zum Schwimmmeister ins Stadtbad gegangen.“ Hier und heute stehen die Komponenten Kraft, Schnelligkeit und Koordination auf dem Programm. Die Schüler messen sich beim Sportfest in klassischen Disziplinen wie Sprint, Weitsprung oder Schlagballweitwurf. Eher ungewöhnlich der Standweitsprung, damit kann man aber das Kugelstoßen ersetzen. Oder aber Seilchenspringen, hiermit könnte man den Hochsprung umgehen. Die Schüler sind jedenfalls hoch motiviert, gerade im Sprint ist so manches heißumkämpfte Rennen zu beobachten.

Sportvereine stellen sich vor

Zusätzlich unterstützen auch lokale Sportvereine das sportliche Treiben. Parallel stellen die Badmintonspieler der DJK Grün-Weiß Werden und die Fußballer des SC Werden-Heidhausen ihre Angebote vor. Beim Essen-Werdener Ruderclub darf eifrig am Ergometer gerudert werden, die Beachvolleyball-Anlage des Werdener Turnerbundes ist umlagert. Auf dem Kleinfeld präsentiert sich der Golfclub Essen-Heidhausen. Da hängen Zielscheiben, an denen man mit gezielten Schlägen so viele Punkte wie möglich erzielen möchte. Neuntklässler Oskar Mattheis versucht sein Glück, der Klettball bleibt fast mittig hängen. Nebenan wird versucht, möglichst exakt zu putten. „Der Andrang ist erfreulich groß“, sagt Tim Müller. Als Cheftrainer bringt er mehr als 20 Jahre Erfahrung im Golfsport mit. An die 100 Kinder und Jugendliche werden bereits am höchsten Punkt Essens nach einem alters- und leistungsorientierten Jugendkonzept an den Sport herangeführt. Damit sind die Heidhauser führend. Gerne dürfen weitere Interessenten dazu stoßen: „Wir starten nun eine enge Kooperation mit dem Gymnasium, gehen in den Sportunterricht.“ Ist Golf nicht ein exklusiver und kostspieliger Sport? Müller lächelt: „Nein. Golf ist gerade im Jugendbereich keine teure Angelegenheit.“

Auswertung in den Sommerferien

Für das leibliche Wohl ist mit einem Riesenbüffet gesorgt, hier haben die Eltern großzügig gespendet. Die Klasse 11 grillt Würstchen gegen Spende, um ihre Abiturfeierkasse aufzufüllen. Sie sind zufrieden. Ist es der Lehrer auch? Overbeck strahlt. Alles hat bestens geklappt. Mal sehen, wie viel Deutsche Sportabzeichen in Bronze, Silber und Gold die Werdener Gymnasiasten sammeln konnten. Allerdings müssen Overbeck und seine Kollegen in den Sommerferien dafür noch die Unterlagen von über 1.000 Schülern auswerten. In langwieriger Kleinarbeit. Aber das iwird es ihnen mehr als wert sein.

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen über die Sprintstrecke. 
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Neuntklässler Oskar Mattheis versucht sich im Golfen. 
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