Das Blatt gewendet

Beim Werdener TB wird der Nachwuchs ans Volleyballspielen herangeführt. 
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Die Werdener Jugendvolleyballer zeigen technische Finessen und Kampfgeist

Die Volleyball-Jugend des Werdener Turnerbundes befindet sich im Soll. Die männliche U13 peilt in ihrer Oberliga sogar die Qualifikationsrunde A zu den Westdeutschen Jugendmeisterschaften an.

Die männliche U18 muss in dieser Saison in der Oberliga viel Lehrgeld zahlen und kam zunächst gegen die MTG Horst überhaupt nicht zu recht. Nach einer deutlichen Ansprache von Trainer Torben Heimeshoff zeigte das Team eine starke Reaktion und spielte plötzlich auf Augenhöhe. Allerdings führte ein Einbruch in Annahme und Abwehr zur 19:25 Niederlage.

Kapitän ging vorweg

Die Mädchen der U16 I treten mit einer im Schnitt sehr jungen Mannschaft in der Oberliga an, müssen sich dort jedoch nicht verstecken. Trainer Marwin Kock war sehr zufrieden. Gegen den RC Borken-Hoxfeld II war mangelnde Konzentration ausschlaggebend, die Satzverluste mit jeweils 14:25 aber zu hoch. Nach der Partie gegen den VC Eintracht Geldern lobte Coach Kock eine geschlossene Mannschaftsleistung und mutige Aktionen seiner Schützlinge, die zu zwei ungefährdeten Satzerfolgen führten. Nun geht es gegen zwei Spitzenmannschaften der Liga auf höchstem Leistungsniveau. Der WTB geht völlig ohne Druck in die Spiele. Erfolge wären hier äußerst überraschend, dennoch besteht noch eine theoretische Chance auf die Teilnahme an der Qualifikationsrunde A zu den Westdeutschen Jugendmeisterschaften.
Die weibliche U16 II fand in Duisburg nur sehr schwer in die Partie gegen MTV Dinslaken. Nach einer 22:25 Niederlage stieg die Aufschlagquote, nun war die Ruhe am Ball da und der Satzausgleich gelang. Dem Nervenkrimi im Entscheidungssatz waren die jungen Werdenerinnen trotz ihrer deutlich stärkeren Spielanlage noch nicht gewachsen. Gegen Gastgeber TuS Baerl zeigte sich Interimstrainer Sven Heimeshoff zunächst zufrieden. Ruhiger Spielaufbau, gepaart mit sicheren Aufschlägen und überlegtem Angriffsspiel verdeutlichte das eigentliche Leistungsvermögen der Werdener Reserve. Nach dem klaren Erfolg zeigten sich jedoch Fehler in Annahme und Aufschlag. Nervosität kam auf, aber im Entscheidungssatz ging mit Anneke Mannheims die erfahrenste Spielerin und Kapitän des WTB vorweg. Mit acht Aufschlägen in Folge markierte sie die Wende zum 15:11 Erfolg.

Die Ruhe bewahrt

Die weibliche U14 tritt mit vielen unerfahrenen jüngeren Spielerinnen in der Bezirksliga an. Gegen den Rumelner TV setzte es eine deutliche Niederlage, dann traf der WTB auf den Moerser SC III. Auch hier konnte nur Erfahrung gesammelt werden. Trainerin Lara Schützdeller bemängelte die Bewegung zum Ball, lobte jedoch den Versuch des dreimaligen Aufbauspiels und die bereits schon sehr sicheren Aufschläge.
Gegen den VC Menden-Much begann die männliche U13 noch nicht konsequent genug im Angriffsspiel. Das monierte Trainerin Lina Wewers, doch sichere Aufschläge und geduldiges Aufbauspiel brachten 25:23 und 25:18 Erfolge. Im zweiten Spiel ging es gegen großgewachsene Mädchen von TSV Bayer Dormagen. Eine schwache Aufschlagquote und unplatzierte Angriffsschläge sorgten für den Satzverlust. Dank einer starken kämpferischen Leistungssteigerung aller Spieler wurde das Blatt im zweiten Durchgang gewendet. Im Entscheidungssatz wurde es dann ganz eng. Nach langen Ballwechseln bewahrten die Werdener die Ruhe und entschieden das Spiel mit 17:15 denkbar knapp für sich.
Die weibliche U13 durfte ihr Saisondebüt in der Bezirksliga feiern. Das junge Team des Jahrgangs 2007 wusste gegen die MTG Horst zu überzeugen. Die Aufschläge wurden kontinuierlich gebracht und der Wille zum dreimaligen Aufbauspiel war mehr als nur erkennbar. Trainerin Lara Schützdeller konnte trotz der einkalkulierten Niederlage zufrieden sein, der Gegner war nun mal deutlich größer und stärker. Gegen den TuSEM begannen die Werdener Mädchen sicher und konzentriert. Im Anschluss ließ der WTB Nervosität erkennen, der TuSEM kam zum Ausgleich. Trotz anfänglicher Unsicherheit fanden die Werdener Mädchen im Entscheidungssatz zu ihrem sicheren Aufbauspiel zurück und belohnten sich mit ihren ersten Punkten.

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