Wie flog das Leder für die Kettwiger und Werdener Handballer?
Die Gunst der Stunde

Die Kettwiger Reserve war gegen die Werdener nicht zu bremsen.
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Der Stadtspiegel berichtet über den Handball in Kettwig und Werden. Der Verbandsligist nutzte die Gunst der Stunde und kletterte auf den zweiten Tabellenplatz. Die Kettwiger Reserve konnte erneut das Lokalderby gewinnen.

Kettwiger SV I gegen Cronenberger TG 31:25

Tore: Pfeiffer 9, Mühlenhoff 5, Bing 4, Leisen 3, Käsler 2, Röckmann 2, Scholten 2, Geshla, Götte, Heiderich, Neumann.
Die Kettwiger hatten zwar durchgehend die Hand auf dem Spiel, doch die kampfstarken Gäste aus Wuppertal hielten sich lange im Rennen. Durch ihr schnelles und höchst effizientes Umschaltspiel konnten die Gastgeber letztlich verdient gewinnen. Nach schnellem Rückstand legte Kettwig direkt einmal eine 5:1-Führung vor. Wuppertal zeigte sich aber unbeeindruckt und robbte sich auf 7:8 heran. Nun war wieder der Hausherr an der Reihe, das 15:11 zur Pause wurde noch auf 20:13 ausgebaut. Doch die Wuppertaler bekamen die zweite Luft und kämpften sich energisch zurück ins Spiel. Gut zehn Minuten vor dem Ende führte Kettwig nur noch mit 24:22 und mancher Zuschauer witterte schon ein böses Ende. Doch die Nerven der Heimmannschaft blieben stabil und Tore von Marvin Leisen, Marc Bing und Jan Peter Käsler entschieden die Partie endgültig.
In der Tabellenspitze der Verbandsliga scheint inzwischen alles möglich. Nach der erneuten Niederlage des ehemaligen Spitzenreiters Bergischer HC II kletterten die Kettwiger auf den zweiten Tabellenplatz. Am 20. Februar steht das wegweisende Nachholspiel in Überruhr an. Zunächst jedoch sollte es beim Tabellenachten SG Ratingen II zum 14. Saisonsieg reichen. Das Hinspiel war mit 32:26 eine recht eindeutige Angelegenheit.

Starke Torhüterinnen

Bergische Panther II gegen HSG Werden/Phönix I 20:30
Tore: Falke 10, Abdik 6, Berking 6, Mertes 3, Siwy 2, Gärtner, Kirchhoff, Rode.
Während aufgrund des Sturms in Essen alle Spiele abgesagt wurden, konnte das Auswärtsspiel in Burscheid stattfinden. Inga Osterwald gab nach elf Monaten ihr Comeback und Werden warf in der zweiten Halbzeit einen deutlichen Sieg heraus. Zunächst bot die HSG aber technische Fehler und Unaufmerksamkeiten in der Abwehr, sodass sie mit 1:3 hinten lag. Erst langsam kam das Team ins Spiel und konnten selbst in Führung gehen. Bald wurde der Vorsprung auf 10:6 ausgebaut. Anschließend schlichen sich aber erneut Fehler ein. Die Anspiele an den Kreis klappten nicht und ermöglichten dem Gegner reihenweise Kontermöglichkeiten. Nach einem 13:13 zur Halbzeit ging es bis zum 17:17 ausgeglichen weiter. Dann aber zündete die HSG den Turbo und zog auf 25:17 davon. Die Abwehr stand jetzt bombensicher und was doch durchkam, konnte Torhüterin Laura Wollner abwehren. Den Bergischen Panthern gelang eine Viertelstunde lang kein Tor aus dem Spiel heraus. In der Schlussphase baute Werden den Vorsprung vor allem durch Tempogegenstöße weiter aus. Die starken Keeper Susanne Gittke und Laura Wollner waren genauso Garant des Sieges wie die deutlich konzentriertere Leistung der Feldspielerinnen im zweiten Durchgang.

Klare Sache für Kettwig

Kettwiger SV II gegen DJK Werden I 28:25
Tore: Müller 10, Käsler 7, Fuchs 3, S. Schinke 3, Scholten 3, R. Schinke 2. / Mallach 8, Pfeffer 4, Rademacher 4, Vollmer 4, Schröder 3, Clasen, Hebmüller.
Wie schon im Hinspiel bekam die DJK Werden im Duell mit der KSV-Reserve keinen Zugriff. Unterm Strich gewannen die Kettwiger Jungs um Coach Sebastian Kessler verdient das Derby und konnten sich mit ihrem Lauf von 10:0 Punkten vor die Werdener auf den fünften Tabellenplatz schieben.
Die Gastgeber konnten eine 12:8-Führung herausspielen. Trotz ihrer Abwehrschwächen gestalteten die Löwentaler die Partie bis zur Pause noch halbwegs offen. Beim schnellen Spiel der Hausherren konnten sie aber kaum mithalten. Mit 16:14 wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt offenbarten die Grün-Weißen erschreckende Schwächen im Angriff, was dem Gegner leichte Treffer ermöglichte. Nach 40 Minuten lag Kettwig bereits mit 23:18 vorn und Werdens Trainer Dirk Bril nahm eine Auszeit. Doch die Hausherren waren jetzt nicht mehr zu stoppen und führten fünf Minuten vor dem Ende uneinholbar mit 28:20 Toren. In den letzten Minuten gelang den Löwentalern noch ein wenig Ergebnisverbesserung. Im Heimspiel gegen Bayer Uerdingen muss die DJK Werden sich erheblich steigern, um zum Erfolg zu kommen. Die Kettwiger dagegen haben zwei Tage mehr zur Regeneration. Erst am Dienstagabend treten sie an bei Aufsteiger SG Überruhr II.

So fliegt‘s Leder

Samstag, 15. Februar
15.30 Uhr: SG Ratingen II gegen Kettwiger SV I, Halle Gothaer Straße.
Sonntag, 16. Februar
11 Uhr: SG Überruhr IV gegen DJK Werden III, Halle Klapperstraße.
13 Uhr: DJK Werden II gegen HSG Am Hallo III, Halle Löwental.
15 Uhr: HSG Werden/Phönix I gegen SG Überruhr IV, Halle Löwental.
16 Uhr: Winfried Huttrop gegen HSG Werden/Phönix II, Halle Am Hallo.
17 Uhr: DJK Werden I gegen Bayer Uerdingen, Halle Löwental.
Dienstag, 18. Februar
20.30 Uhr: SG Überruhr II gegen Kettwiger SV II, Halle Klapperstraße.
Donnerstag, 20. Februar
20.30 Uhr: SG Überruhr gegen Kettwiger SV I, Halle Klapperstraße.

Die Kettwiger Reserve war gegen die Werdener nicht zu bremsen.
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Das verbissen geführte Lokalderby sah einen verdienten Sieger. 
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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