Am Sonntag hat der SC Werden-Heidhausen seinen ersten Matchball für den Titel
Die Überflieger der Liga

Mit einem souveränen 3:0 bei der ESG kletterten die Damen auf den fünften Platz. 
Foto: Bangert
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  • Mit einem souveränen 3:0 bei der ESG kletterten die Damen auf den fünften Platz.
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Der SC Werden-Heidhausen hat seinen ersten Matchball! Am Sonntagmorgen könnten Trainer Danny Konietzko und seine Mannen die Meisterschaft festmachen.

SC Werden-Heidhausen I gegen SV Isinger 5:0
Natürlich hätte es deutlicher enden können. Vielleicht hätte es sogar höher ausgehen müssen. Aber der SV Isinger machte es den Gastgebern mit einer strikt defensiven Grundausrichtung nun wirklich nicht leicht. Die Rollen waren deutlich verteilt: Während die Gäste verzweifelt gegen den Abstieg kämpfen, erhalten die Löwentaler seit Wochen schon Glückwünsche zum quasi schon feststehenden Aufstieg in die Bezirksliga. Dazu fehlen aber noch zwei Punkte. Wie schon in der Vorwoche eröffnete Jason Munsch. Der Vergleich mit einem hochklassigen Wein, der im Alter immer besser wird, dürfte dem Werdener Oldtimer gefallen. Spätestens nach dem 2:0 durch Goalgetter Marc Scheirich in der 26. Minute waren die Fronten geklärt. Trainer Danny Konietzko konnte sich zurücklehnen und seinen Jungs dabei zusehen, wie sie den Abwehrriegel zu knacken versuchten. Der zweite Tagestreffer von Marc Scheirich wurde kurz darauf noch durch einen Treffer von Heiko Wirtz auf 4:0 erhöht. Spät wechselte Coach Konietzko aus und brachte noch Khalid Waziri und Yannick Bönte für die finalen 20 Minuten. Mit dem Schlusspfiff machte Tim Latsinoglou mit dem 5:0 einen Strich drunter. Mit nur 14 Gegentoren und einem Torverhältnis von plus 99 sind die Werdener unbestritten der Überflieger ihrer Liga. Der SC Werden-Heidhausen tritt am Sonntagmorgen bei der DJK TuS Holsterhausen an. Mit einem Sieg könnte im Schatten der Grugahalle die Meisterschaft bereits vier Spieltage vor Saisonende eingetütet werden.

Geklettert in der Tabelle

ESG 99/06 gegen SC Werden-Heidhausen Damen 0:3
An der Hubertusburg konnten die Schützlinge von Trainer Nils Franke ihren zehnten Saisonsieg einfahren. Defensiv standen die Löwentalerinnen bombensicher und Torhüterin Alexandra Will konnte ihren Kasten sauber halten. Vorne wirbelte ihre Schwester: Catharina Will stellte schon nach elf Minuten mit ihrem 1:0 die Weichen auf Siegeskurs. Nun kam etwas Sand ins Angriffsgetriebe und Werden ging mit einem knappen Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel erhöhte erneut Catharina Will und Nina Schmidt machte mit dem 3:0 noch den Deckel drauf. Vier Spieltage vor Saisonschluss liegt der SC auf dem fünften Platz und könnte sogar noch ein wenig klettern. Jetzt geht es zum Tabellendritten Rot-Weiss Essen II.

SC Werden-Heidhausen II gegen SF Niederwenigern III 2:3
Enttäuschung im Löwental. Nach dieser höchst unglücklichen Niederlage kann die Werdener Reserve auch ihre allerletzten, nur noch theoretischen Hoffnungen auf den Aufstieg einmotten. Früh gingen die Gäste in Führung, doch Jonas Graf konnte egalisieren. Als den Sportfreunden der zweite Treffer gelang, antwortete Florian Beckmannshagen mit dem Ausgleich. Im zweiten Durchgang schien für überlegene Gastgeber der Heimsieg nur noch Formsache, doch Zielungenauigkeiten und Schiedsrichterentscheidungen verhinderten den Erfolg. Zwei Minuten vor dem Ende gelang Niederwenigern sogar noch goldene Treffer.

TC Freisenbruch II gegen SC Werden-Heidhausen III 2:0
Am Bergmannsbusch hielt die Werdener Dritte lange Zeit gut dagegen. Zwar trafen die Hausherren schon nach vier Minuten, doch in der Folgezeit war das stark verjüngte Team von Trainer Kevin Marx nicht mehr zu bezwingen. Erst 20 Minuten vor dem Ende machte Freisenbruch den Sack zu.

So rollts Leder

Sonntag, 5. Mai
11 Uhr: TuS Holsterhausen gegen SC Werden-Heidhausen I, Pelmanstraße.
11 Uhr: RW Essen II gegen SC Werden-Heidhausen Damen, Hagenbecker Bahn.
11 Uhr: Blau-Gelb Überruhr III gegen SC Werden-Heidhausen III, BSA Überruhr.
13 Uhr: Blau-Gelb Überruhr II gegen SC Werden-Heidhausen II, BSA Überruhr.

Mit einem souveränen 3:0 bei der ESG kletterten die Damen auf den fünften Platz. 
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Das war es nun endgültig mit den Aufstiegshoffnungen der Reserve. 
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