Was war am Wochenende los im Fischlaker, Heidhauser und Werdener Jugendsport?
Hauchdünn den Titel verpasst

Die U17 Mädchen des SC Werden-Heidhausen verpassten nur hauchdünn den Meistertitel. 
Foto: Bangert
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  • Die U17 Mädchen des SC Werden-Heidhausen verpassten nur hauchdünn den Meistertitel.
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Der Kurier berichtet über den Jugendsport des Fischlaker, Heidhauser und Werdener Nachwuchses. Die Fußballerinnen verpassten nur hauchdünn den Meistertitel.

Der Ausdruck „drückend überlegen“ wäre sogar noch untertrieben. Nach acht Minuten stand es für die U17 Mädchen des SC Werden-Heidhausen schon 4:0 gegen den Tabellenvorletzten aus Remscheid. Zur Pause lag Werden bereits mit 13:0 in Führung. Zwar ließ es das Team etwas ruhiger angehen, doch am Ende stand ein durchaus verdientes 22:0 zu Buche. Vollkommen überforderte Remscheiderinnen kämpften dennoch tapfer bis zum Schlusspfiff. Die Torschützinnen waren Anna Hömßen 6, Julia Lauenburger 4, Janne Melsa 3, Franziska Rech 3, Lara Budde 2, Rieke Kamann, Ida Piepenbreier und Viktoria Regh. Zum Spitzenplatz reichte es nicht mehr ganz, da die Sportfreunde Königshardt ein Pünktchen mehr hatten in der Endabrechnung. Doch wenn es gelungen wäre, zu allen Spielen in Vollbesetzung anzutreten, wäre dem Team von Trainer Markus Graf der Titel nicht zu nehmen gewesen.

Erst spät Blockade gelöst

Bei den Volleyballern des WTB jagt ein Highlight das nächste. Die U12-Junioren durften an den Westdeutschen Meisterschaften teilnehmen. Die Werdener Jungs wollten an die erfolgreiche Qualifikation anknüpfen und unter den besten 12 Jugendmannschaften in NRW eine gute Rolle spielen. Zum Auftakt konnte der WTB gegen den Meckenheimer SV nach guter Anfangsleistung nicht mehr mithalten. Gegen den TB Höntrop ließ die Raffinesse der Gegner auch dieses Spiel verlieren. Beim 13:15 und 11:15 gegen den Rumelner TV reichte es nur ganz knapp nicht für einen Sieg. Auch gegen den PTSV aus Bielefeld sah es zunächst düster aus. Beim Spielstand von 11:14 schien auch der zweite Durchgang verloren. Nun bewiesen die Werdener Moral und gaben sich erst nach Verlängerung mit 17:19 geschlagen. Im Platzierungsspiel war die Blockade endlich gelöst und das Werdener Getriebe lief wieder wie gewohnt. Ein konsequenter Spielaufbau und ein nahezu fehlerfreies Auftreten bescherten dem WTB einen wohlverdienten 2:0 Sieg und den elften Platz im Klassement.
Nicht so glücklich schaute das Duo Jamie Riotte und Yara Brauner nach dem zweiten Jugendbeachturnier im Löwental. Durch die zuletzt gesammelten Punkte war das WTB-Team auf Rang vier gesetzt und hatte es zunächst mit jungen, unerfahrenen Gegnerinnen zu tun. Am Ende standen zwei klare und deutliche 2:0 Siege auf dem Werdener Konto. Das Duo wurde nicht gefordert und spielte daher weit unter den eigenen Fähigkeiten. Im Viertelfinale waren Ottens/Meißner körperlich überlegen und nutzten dies mit 15:4 auch gnadenlos aus. Jetzt aber kämpften sich die Werdenerinnen in die Partie und unterlagen nur noch knapp mit 13:15 Punkten. So stand am Ende ein fünfter Platz auf dem Zettel für Trainer Sven Heimeshoff und seine Schützlinge.

Quali für Deutsche Meisterschaften

Die WTB-Leichtathleten waren auch unterwegs. Für die U16, U18 und U20 standen die Regionsmeisterschaften an. Elly Wrede schaffte mit der 4 x 400 Meter-Staffel der U20 in 4:04,37 Minuten die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Mitte Juni in Wetzlar. Im Einzel über 400 Meter wurde sie vor Clara Bückert Regionsmeisterin.
Joshua Rehlinghaus und Benedikt Gossen stellten beim Speerwerfen mit 43,38 sowie 40,27 Metern neue Bestmarken auf. Über 100 Meter blieben beide erstmals unter der Zwölfsekundengrenze. Im Finale holte sich Benedikt Bronze und Joshua landete auf Platz vier. Seinen Titel im Speerwerfen konnte Sebastian Knorn (m14) mit 35,83 Metern verteidigen. Florian Koch erzielte über 800 Meter den vierten Platz. Isabella Lauterbach (w14) brachte die Bestzeit von 13,90 Sekunden ins B-Finale, wo sie leider stürzte. Mit 9,01 Metern schaffte sie aber im Dreisprung die Norm für die Nordrheinmeisterschaften.

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