Wie rollte das Leder für die Kettwiger, Mintarder und Werdener Fußballern?
Jubel über den Ehrentreffer

Unterm Hallendach erfüllten die Fußballer aus Werden und Kettwig die Erwartungen. 
Foto: Gohl
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  • Unterm Hallendach erfüllten die Fußballer aus Werden und Kettwig die Erwartungen.
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Der Stadtspiegel berichtet über den Fußballsport in Kettwig, Mintard und Werden. Gleich zwei Mannschaften sind am finalen Wochenende der Hallenmeisterschaft dabei.

DJK Mintard gegen SV Schwafheim 6:1
Gegen den Bezirksligisten benötigten die Mintarder einen langen Anlauf und lagen zur Pause sogar mit 0:1 hinten. Erst in der 57. Minute konnte Kouta Shirotori ausgleichen. Nun brach der Gast völlig ein und der Landesligist konnte noch fünf Treffer erzielen. Maciej Szewczyk (2), Pierre Hirtz, Marius Beyer und Silas Baffour machten es letztlich deutlich.
Mutig nach vorn gespielt
DJK Mintard gegen Rot-Weiss Essen 1:9
Es lief die 77. Spielminute, als Abdel Elouriachi beherzt einnetzte. Ohrenbetäubender Jubel der rund 400 Zuschauer. Nein, der Landesligist DJK Mintard hatte Rot-Weiss Essen natürlich nicht in die Knie gezwungen. Aber beim 1:9 im Testspiel gegen den Regionalligisten immerhin sein Törchen gemacht. Mintards Trainer Marco Guglielmi hätte gerne noch mehr Treffer seiner Jungs erlebt, ließ seine Blau-Weißen auch mutig nach vorn spielen. Die vielen Gegentore wurmten ihn dann aber schon. Allerdings wurde klar der Testcharakter deutlich, als beide Trainer kräftig auswechselten. Der Landesligist setzte 21 Spieler ein, musste dabei noch auf Akteure wie Marco Brings oder Mathias Lierhaus verzichten. Zwanzig Minuten lang hielt Keeper Marco Haas seinen Kasten sauber, gerade einmal mit 2:0 führten die Rot-Weißen zur Pause. Dann aber ging alles schnell und Mintard lag flott mit 0:7 hinten. Bis Elouriachi traf und alle jubelten.

SC Werden-Heidhausen gegen SG Schönebeck 3:2
Gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter der Kreisliga lag der SC nach einer Viertelstunde mit 0:2 hinten. Ein Blitztreffer der Gäste und ein Werdener Eigentor hatten für diesen überraschenden Rückstand gesorgt. Denis Naoumov verkürzte postwendend, nach der Pause spielten nur noch die Löwentaler. Neuzugang Naoumov glich aus und Tobias Kammann gelang in der 75. Minute der Siegtreffer.

Werden wurde Gruppensieger

Bei der Hallenstadtmeisterschaft wurde der SC Werden-Heidhausen Gruppensieger. Dabei lagen die Löwentaler gegen den Oberligisten ETB SW Essen zunächst mit 0:2 hinten. Mit einer verblüffenden Energieleistung kämpfte sich Werden wieder heran und verkürzte durch Tim Homberg. Plötzlich war es ein ganz anderes Spiel. Während der Favorit wankte, wurde Werden immer frecher, glich durch Denis Naoumov und kam durch Heiko Wirtz zum Siegtreffer. Die SG Schönebeck war der nächste Prüfstein für die Werdener. Wieder traf Denis Naoumov und Philipp Hußmann erhöhte. Naoumov machte kurz vor Schluss mit dem 3:1 alles klar. Nun musste das Spiel gegen den Vogelheimer SV die Entscheidung bringen. Prompt lagen Löwentaler mit 0:1 hinten. Der Ligagefährte aus dem Essener Norden stand aktuell in der Endrunde. Doch dann erlöste Justin Weber mit dem Ausgleich die mit fiebernden Fans. Der SC präsentierte sich läuferisch und taktisch in Bestform. Das dürfte in der Endrunde auch gefragt sein, wenn es gegen Favoriten Burgaltendorf sowie die Bezirksligisten TuSEM und Heisinger SV geht.

FSV erreichte Endrunde

Ebenfalls Jubel gab es bei den vielen Fans des FSV Kettwig. Die rot-weißen Hallenkicker zerlegten den Freizeitligisten Weigle Haus Kickers mit 8:0 Toren. Die Treffer fielen durch Julian Kopka (3), Dennis Paede (2), Toni Döbbe, Marcel Hofman sowie ein Eigentor. Gegen den SV Burgaltendorf hatte Kettwig dann nicht wirklich eine Chance. Der Sieger von 2017 und 2018 dominierte die Partie und ging schnell in Führung. Der Landesligist hatte das sagen und der FSV fand gar keinen Zugriff auf die Begegnung. Burgaltendorf machte das gut, zeigte sich hinten sicher und vorne gnadenlos effektiv. Das 0:5 war ein Dämpfer für die Rot-Weißen. Nun kam es zu einem „Endspiel“ um den zweiten Platz. Gegen den Ligagefährten SpVg Schonnebeck II ließen die Kettwiger nichts anbrennen. Aufgrund der besseren Tordifferenz hätte sogar ein Unentschieden gereicht. In der Anfangsphase geriet der FSV jedoch stark unter Druck und musste sich bei Torwart Max Heining bedanken. Kettwig wurde dann aber stärker. Ein Doppelpack von Toni Döbbe sowie ein Tor von Julian Kopka sicherten den 3:0-Sieg und den Einzug in die Endrunde. Dort wird es allerdings schwer. Der FSV Kettwig rutschte in eine Hammergruppe mit den beiden Oberligisten ETB SW Essen und FC Kray sowie Titelverteidiger VfB Frohnhausen.

So rollt‘s Leder

Donnerstag, 16. Januar
19.45 Uhr: Mülheimer SV 07 gegen DJK Mintard I, Saarnberg.
Samstag, 18. Januar
Endrunde der Hallenstadtmeisterschaft, Sporthalle Am Hallo.
FSV Kettwig gegen
13.18 Uhr: ETB SW Essen
14.12 Uhr: FC Kray
15.24 Uhr: VfB Frohnhausen
SC Werden-Heidhausen gegen
17.36 Uhr: SV Burgaltendorf
18.48 Uhr: TuSEM
20.18 Uhr: Heisinger SV
Sonntag, 19. Januar
12 Uhr: Finalrunde der Hallenstadtmeisterschaft, Sporthalle Am Hallo.
12.30 Uhr: FSV Kettwig II gegen FC Saloniki Essen, Ruhrtalstraße.
13 Uhr: ETB SW Essen A-Junioren gegen DJK Mintard, Am Krausen Bäumchen.
13 Uhr: DJK Mintard II gegen Langenberger SG, Durch die Aue.
15 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen SC Velbert II, Löwental.
15 Uhr: FSV Kettwig gegen GSG Duisburg, Ruhrtalstraße.
Dienstag, 21. Januar
19.30 Uhr: TuRa 88 Duisburg gegen DJK Mintard I, Kammerstraße.

Unterm Hallendach erfüllten die Fußballer aus Werden und Kettwig die Erwartungen. 
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Durch einen ungefährdeten 3:0-Sieg über Schonnebeck zog der FSV Kettwig in die nächste Runde ein.  
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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