Olympische Spiele London: Deutscher Frauenachter ausgeschieden

Nach dem Vorlauf des Frauenachters mit Ronja Schütte aus Werden blickte Ruder-Trainer Ralf Müller trotz des „ernüchternden“ vierten Platzes seines abgeschlagenen Bootes der olympischen Regatta auf dem Dorney Lake in Eton zuversichtlich Richtung Dienstag.
Hier konnte es für Ronja Schütte, Julia Lepke, Daniela Schultze, Kathrin Thiem, Ulrike Sennewald, Nadja Drygalla, Kathrin Marchand, Constanze Siering und Laura Schwensen nur heißen: „Alles oder Nichts“. Denn im Hoffnungslauf galt es, zumindest eine Nation hinter sich zu lassen, um das olympische Finale zu erreichen.
Die Niederlande, Rumänien und Australien schätzte man als unschlagbar ein, doch Großbritannnien schien in Schlagweite.
Dem jungen deutschen Ruderteam imponierte die beeindruckende Kulisse der mitfiebernden Zuschauer sichtlich, zumal es recht schnell auf einen Zweikampf mit dem Gastgeber heraus lief. Das deutsche Boot lag sofort ein wenig zurück, die Britinnen gingen die ersten 500 Meter in 1:32 an, die Deutschen lagen nur 1,74 Sekunden zurück. Doch der Vorsprung der Brittinnen vergrößerte sich, nach einem Kilometer waren es schon 2,64 Sekunden, die es aufzuholen galt. Spätestens nach 1.500 Metern, als schon über fünf Sekunden zwischen den Booten lagen, war das Aus Fakt. Selbst ein verzweifelter Endspurt nutzte nichts mehr - Deutschland war ausgeschieden!

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