Die Werdener Handballer kämpften sich mit einer Energieleistung zurück ins Spiel
Tolle Aufholjagd nicht belohnt

Die Damen wurden durch die Niederlage nur leicht zurück geworfen.
Foto: Bangert
2Bilder
  • Die Damen wurden durch die Niederlage nur leicht zurück geworfen.
    Foto: Bangert
  • hochgeladen von Daniel Henschke

Eine tolle Aufholjagd der Herren wurde nicht belohnt. Die Damen wurden durch eine Niederlage nur leicht zurück geworfen. Bei der männlichen Reserve war besonders auf die „Oldies“ Verlass.

DJK Werden I gegen TuS Lintorf II 22:24
Tore: Wiedemann 14, Mallach 4, Clasen, Gauselmann, Kerger, Vollmer.
Bastian Hebmüller lag flach, was irgendwie auch auf die Werdener Vorstellung der ersten Halbzeit zutraf. Die Grün-Weißen kamen nur schwer ins Spiel. Der spielstarke Gegner ging schnell mit 4:0 in Führung und behielt diesen Vorsprung bis zur Halbzeit. Kurz vor dem Seitenwechsel lagen die Hausherren schon mit 9:15 hinten. Nur dem mit neun Treffern vor der Pause überragenden Mats Wiedemann war es zu verdanken, dass man nicht noch deutlicher zurück lag. Im zweiten Durchgang stand Werden in der Abwehr deutlich konzentrierter und prompt schmolz der Lintorfer Vorsprung. Mitte der zweiten Halbzeit steigerte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Bril deutlich. Jetzt wurden die Torchancen viel effektiver genutzt und nach 50 Minuten konnte Malte Mallach zum 21:21 ausgleichen. Leider brachten sich die Werdener dann selbst um den Erfolg, weil sie in den letzten Minuten einige Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Es häuften sich Pleiten, Pech und Pannen: Erst wurde ein Siebenmeter vom überragenden Gästekeeper pariert, dann landete ein Wurf am Pfosten, schließlich fehlten beim weiten Zuspiel nur Zentimeter. Mit dem Schlusspfiff traf der nie zu bremsende Lintorfer Spielmacher zur Entscheidung. Mit dieser nach einer tollen Aufholjagd doch enttäuschenden Niederlage rutschen die Grün-Weißen ins Mittelfeld zurück. Auch bleibt zu hoffen, dass es zu keinen weiteren Ausfällen kommt.

Aufstieg weiter im Auge

Bayer Uerdingen gegen HSG Werden / Phönix I 23:18
Tore: Abdik 4, Abberger 3, Museiko 3, Nowicki 3, Falke 2, Berking, Göbel-Brenner, Majic.
Ohne die rückengeplagte Inga Osterwald mussten die Werdener Damen eine bittere Auswärtsniederlage akzeptieren. Bis zur Halbzeit war es ein offenes Spiel, aber die HSG tat sich gegen die starke gegnerische Abwehr sehr schwer. Immer seltener konnte sich das Team von Trainer Sven Pfeffer im Angriff durchsetzen. Hier zeigte es sich, dass der Ausfall von Osterwald kaum zu kompensieren war. Ab der 40. Minute geriet Werden mit 11:18 entscheidend in Rückstand. Von der SG Überruhr IV verdrängt, behalten die Damen dennoch weiterhin den zweiten Platz im Auge, der zum Aufstieg in die Verbandsliga berechtigt.

HSG Am Hallo II gegen DJK Werden II 18:25
Tore: Gründer 8, Schmücker 6, Camp 4, Hennen 3, Hepach, Klose, Kraft, Pangritz.
Auch ohne Robert Kuzminski gelang ein nicht unbedingt erwarteter Auswärtserfolg. Nach schwachem Auftakt kamen die Löwentaler immer besser ins Spiel. Der Gastgeber hatte zunächst vorgelegt und Werden hinterher gehechelt. Das 12:11 durch Philipp Hennen war die erste Führung. Im zweiten Durchgang bauten die Grün-Weißen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Sie bestimmten nun die Partie, die Abwehr stand sicher, im Angriff wurde druckvoll gespielt und die sich bietenden Torchancen genutzt. „Oldie“ Stephan Schmücker trug mit sechs Toren wesentlich zum Erfolg bei. Auch die Torhüter Ralf Klose und Alexander Pangritz wussten zu überzeugen. Durch diesen Sieg konnte das Team von Trainer Dominik Baltes die HSG in der Tabelle überholen und sich auf den vierten Platz vorschieben.

So fliegts Leder

Samstag, 16. März
17 Uhr: DJK Werden II gegen SG Überruhr IV, Sporthalle Löwental.
Sonntag, 17. März
11 Uhr: HSG Werden / Phönix I gegen ETB SW Essen, Raumerhalle.
16 Uhr: TuS Ickern II gegen HSG Werden / Phönix II, Sporthalle Habinghorst.
17 Uhr: SG Tura Altendorf gegen DJK Werden I, Sporthalle Bockmühle.

Die Damen wurden durch die Niederlage nur leicht zurück geworfen.
Foto: Bangert
Ein Mats Wiedemann in Wurflaune reichte nicht ganz. 
Foto: Gohl

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen