Wann kommt endlich Kunstrasen?

SC Werden-Heidhausen – SSVg Velbert II 1:1

So mancher am Volkswald hegte mal wieder den Wunsch, dass nun endlich im Löwental die Bagger rollen. Denn der Dauerregen der letzten Tage hatte den Heidhauser Ascheplatz mal wieder komplett unter Wasser gesetzt, zwei vorherige Spiele das Geläuf bereits umgepflügt. So war es nahezu erstaunlich, dass beide Mannschaften von Beginn an schnell und konzentriert spielten und so für Torchancen hüben wie drüben sorgten. Zunächst war es Torjäger Jason Munsch, der in der achten Minute mit einem Schuss nur knapp scheiterte, auf der anderen Seite musste Keeper Tobias Thiemann gleich zweimal sein ganzes Können unter Beweis stellen, als er gegen Velberter Stürmer prächtig reagierte. In der 39. Minute war Thiemann aber geschlagen, als ein Velberter Angreifer das Laufduell gegen den Innenverteidiger gewann und aus spitzem Winkel das 1:0 für die Gäste erzielte. Nach dem Seitenwechsel kamen die Volkswälder noch besser ins Spiel und trafen in der 59. Minute auch zum verdienten Ausgleich, als Yannick Bönte einen Freistoß aus 20 Metern unhaltbar in die Maschen drosch. Leider brannten dem Torschützen nur sechs Minuten später die Sicherungen durch. Nach einer nicht geahndeten Tätlichkeit gegen ihn ließ Bönte sich zu einer Beleidigung hinreißen, die logischerweise die rote Karte nach sich zog. Wer nun gedacht hatte, dass sich der Gastgeber mit dem Unentschieden begnügen würde, der sah sich getäuscht. Die Konietzko-Elf war mächtig angefressen, schaltete nun noch einen Gang höher und setzte in Unterzahl den Gast unter Druck. Leider fehlte den Volkswäldern das Abschlussglück, denn sowohl bei einer Chance durch den für Rene Sperling eingewechselten Mahmoud Karim, wie auch bei einem Schuss von Björn Homberg in der 86. Minute, hatten die Anhänger den Torjubel schon auf den Lippen. Von den Velbertern war nichts mehr zu sehen. Fast schon bezeichnend, dass sie zuletzt den Ball nur noch in den eigenen Reihen hielten, so in Überzahl den einen Punkt nach Hause retteten.
Nach dem Schlusspfiff war Trainer Danny Konietzko zufrieden: „Ich kann nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen, die sich in Unterzahl hervorragend verkauft hat und am Ende den Respekt der Zuschauer verdient hat!“ Jetzt geht es SC Steele auf dessen neuen Kunstrasen, es darf also weiterhin regnen.

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