Eine letzte Party noch…

Die Rückansicht des neuen Jugendheims (Architekt Thomas Milbach)
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  • Die Rückansicht des neuen Jugendheims (Architekt Thomas Milbach)
  • Foto: Gemeinde St. Ludgerus
  • hochgeladen von Daniel Henschke

Das katholische Jugendheim zieht um

Die Gemeinde St. Ludgerus verkaufte das Grundstück Propsteistraße 15-19 an die Stiftung St. Ludgeri Altenheim. Da das auch die Aufgabe des altbekannten katholischen Jugendheims bedeutete, wurde für ein neues Heim der Jugend ein Ausschuss gebildet, dem Mitglieder des Kirchenvorstandes, des Gemeinderates sowie der Jugend angehören. Dieser Arbeitskreis suchte nach neuen Räumen, die dann mit dem Haus Brückstraße 79 gefunden wurden. Der durch den Verkaufserlös des alten Jugendheimes finanzierte Umbau sollte bereits 2011 abgeschlossen sein, verzögerte sich aber. Bis Ende des Jahres konnte unter der Leitung von Architekt Thomas Milbach immerhin der Grobausbau abgeschlossen werden, nun beginnen die Maler-, Schreiner- und Fußbodenarbeiten. Die zusätzliche Fluchttreppe an der Hofseite soll im Februar montiert werden, voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2012 können die neuen Räume dann endlich in Betrieb genommen werden. Gemeinderats-Vorsitzender Alfons Ströter: „Leider werden sich unsere Jugendlichen noch etwa zwei Monate gedulden müssen.“ Das Erdgeschoss ist schon benutzbar, übergangsweise können auch die drei Räume im Ludgerushaus oberhalb der Schatzkammer Heimat der Jugend sein.
Die erste und zweite Etage sollen ausschließlich den Jugendlichen zur Verfügung stehen, für das Erdgeschoß wird eine Kombinutzung angestrebt. Die zusätzliche Feuertreppe sorgt für Sicherheit, wegen des Einbaus entsprechender Dachfenster musste auch die Denkmalbehörde ihre Zustimmung geben.

Abschiedsparty

Bis Ende Januar 2012 müssen die Räume im bisherigen Jugendheim an der Propsteistraße frei sein, da die Altenheimstiftung dort mit Umbauarbeiten für deren Nutzung beginnen wird. Also räumten Messdiener-Sprecher Daniel Schwarze und seine Mitstreiter nun das alte Haus leer, am Montag holte der Sperrmüll die Relikte ab. Schwarze war überrascht: „Man glaubt gar nicht, was sich in den Jahrzehnten so alles angesammelt hat. Zig Tische, jede Menge Sofas…“ Für Samstag, 21. Januar, steht nun die allerletzte Fête in der Propsteistraße an. Ab 19:30 Uhr darf man noch einmal feiern, alten, vergangenen Zeiten nachhängen, denn speziell in der Tea-Time haben unzählige Werdener schöne Jugendtage verbracht. Platz zum Tanzen dürfte genug sein, die Möbel sind ja schon weg. Schwarze lacht: „Es dürfte eher eine Stehparty werden!“

Die Rückansicht des neuen Jugendheims (Architekt Thomas Milbach)
Das alte Jugendheim an der Propsteistraße.
Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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