Die „Gesellschaft Erholung Werden“ spendet 1.000 Euro für einen Brunnen in Äthiopien
Eine bessere Zukunft schenken

David Höltgen, Horst Rosenfeld, Hanslothar Kranz und Gerhard Kruse freuen sich schon auf einen zweiten Ludgerusbrunnen - dann in Äthiopien.  
Foto: Henschke
2Bilder
  • David Höltgen, Horst Rosenfeld, Hanslothar Kranz und Gerhard Kruse freuen sich schon auf einen zweiten Ludgerusbrunnen - dann in Äthiopien.
    Foto: Henschke
  • hochgeladen von Daniel Henschke

Der Vorstand der „Gesellschaft Erholung Werden“ überreichte Hanslothar Kranz und David Höltgen von der Neven Subotic-Stiftung einen Scheck über 1.000 Euro.

Der 1. Vorsitzende Gerhard Kruse berichtet: „Wir haben von der Aktion erfahren und im Verein gesammelt. Dann hat der Vorstand das Ganze noch aufgerundet.“ Der 2. Vorsitzende Horst Rosenfeld erklärt: „Unsere 41 Mitglieder sind Männer und Frauen aus den unterschiedlichsten Berufen. Sie haben großzügig gespendet.“ Seit 1874 gibt es die „Gesellschaft Erholung Werden“. Damals im November hockten sie in der Gaststätte „Haus Eigen“ zusammen und gründeten einen Verein, der der Förderung des geselligen Vergnügens dienen sollte. Zu den Gründervätern gehörten von Straßenschildern bekannte Namen wie Feulgen, Huffmann, Forstmann und Bernsau. Heutzutage pflegt der Verein den Austausch mit netten Mitmenschen durch gemeinsame Veranstaltungen wie regelmäßige Stammtische im Schevener Hof, gemeinsame Ausflüge in die Nähe oder auch zu weiter entfernten Zielen, Besuche von Ausstellungen. Das Jahr beschließt eine kulturelle „Vorweihnachtliche Stunde“ mit Carsten Linck im Bürgermeisterhaus.

Trinkwasser für Afrika

Der Vorstand und Hanslothar Kranz kennen sich schon seit vielen Jahren: „Da war es für uns ein Selbstverständlichkeit, ihn bei diesem wichtigen Projekt zu unterstützen.“ Der so Angesprochene freut sich, wieder einen großen Schritt geschafft zu haben hin zum Ziel: Er möchte einen „Ludgerusbrunnen“ auch für die besonders dürre Tigray-Region im Norden Äthiopiens. Die von Profifußballer Neven Subotic gegründete Stiftung bohrt nach Grundwasser, was teilweise aber erst in bis zu 60 Metern Tiefe zu finden ist. So ein Brunnen versorgt dann bis zu 400 Menschen mit sauberem Wasser. Kranz hat vor allem die Jüngsten im Blick: „Gemeinsam mit allen Werdenern möchten wir Kindern in Äthiopien eine bessere Zukunft schenken.“ Daher wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Der frühere Bezirksbürgermeister hat es durchgerechnet: „In Werden, Fischlaken und Heidhausen leben rund 21.000 Menschen. Wenn Jeder 50 Cent gibt, können wir den Brunnen bohren. Das ist doch ein relativ überschaubarer Betrag für so ein tolles Projekt.“ David Höltgen hat den neuesten Spendenstand parat und strahlt: „Mehr als die Hälfte der anvisierten 10.000 Euro sind schon eingegangen. Wir liegen Stand heute exakt bei 5.697 Euro. Das finde ich wirklich klasse, wie sich die Werdener für einen Brunnen in Äthiopien engagieren.“

Spendenaktion Ludgerusbrunnen

Da Verwaltungskosten und Gehälter von Neven Subotic persönlich getragen werden, können alle gesammelten Spenden zu hundert Prozent vor Ort in Afrika eingesetzt werden. Auch bekommen Spender einen detaillierten Bericht und sogar die GPS-Daten „ihres“ Projektes. In Werden liegen Flyer mit einem Spendenformular aus. Dieses kann man der Stiftung per Post zusenden. David Höltgen: „Bitte auf dem Formular den Hinweis ‚Spendenaktion Ludgerusbrunnen‘ notieren, damit wir die Spende direkt dieser Aktion zuordnen können.“ Weitere Informationen über die Arbeit der Stiftung sind auf www.nevensuboticstiftung.de zu erfahren. Dort ist unter „Spendenaktion“ auch das Werdener Projekt zu finden. Der direkte Link zum Ludgerusbrunnen lautet nevensuboticstiftung.de/SA?cfd=ndhfn und führt zur Aktionsseite. Dort können Beträge gespendet werden, die persönlichen Daten werden verschlüsselt übertragen und sind zu jedem Zeitpunkt sicher.

David Höltgen, Horst Rosenfeld, Hanslothar Kranz und Gerhard Kruse freuen sich schon auf einen zweiten Ludgerusbrunnen - dann in Äthiopien.  
Foto: Henschke
Die von Profifußballer Neven Subotic gegründete Stiftung bohrt in Afrika nach Grundwasser.
Foto: Neven Subotic-Stiftung

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen