CDU/SPD-Koalition im LVR will weiteres Dezernat - GRÜNE kritisieren Geldverschwendung im Landschaftsverband Rheinland

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Rolf Fliß, Vorstandsmitglied der Grünen Fraktion im LVR: „Das neue Dezernat soll sich mit „Digitalisierung, IT-Steuerung, Mobilität und technische Innovation“ befassen. Wir erkennen die Bedeutung dieser Themen für die künftige Arbeit des LVR durchaus an. Unsere Verwaltung bearbeitet diese Aufgabenfelder aber bereits intensiv. Ein weiteres Dezernat ist dafür nicht notwendig.
Essen: Essen | Die GRÜNEN im Landschaftsverband Rheinland (LVR) kritisieren die Pläne von SPD und CDU, ein weiteres zusätzliches Dezernat beim LVR einzurichten. Insgesamt hätte der LVR dann zehn Dezernate, zwei mehr als der Schwesterverband Westfalen-Lippe und zwei mehr als die Stadt Köln. Dies sei den rheinischen Städten und Kreisen, die mit der Landschaftsumlage die Arbeit des LVR hauptsächlich finanzieren, nicht zu vermitteln.

Dazu Rolf Fliß, Vorstandsmitglied der Grünen Fraktion im LVR:

„Das neue Dezernat soll sich mit „Digitalisierung, IT-Steuerung, Mobilität und technische Innovation“ befassen. Wir erkennen die Bedeutung dieser Themen für die künftige Arbeit des LVR durchaus an. Unsere Verwaltung bearbeitet diese Aufgabenfelder aber bereits intensiv. Ein weiteres Dezernat ist dafür nicht notwendig. Das wäre übrigens bereits das zweite, das die CDU/SPD-Koalition in dieser Wahlperiode neu einrichtet.

Außerdem soll das neue Dezernat künftig auch noch personell aufwachsen, wie es im Antrag der Großkoalitionäre heißt. Angesichts der weiterhin belastenden Haushaltslage auch in Essen, wo häufig Kleinstbeträge auf ihre Notwendigkeit hin untersucht werden, erscheint es mir mehr als kontraproduktiv, den Personalkörper auf LVR Dezernenten-Ebene auf Betreiben der LVR-Groko noch weiter kostenträchtig aufzublähen.“
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