Knallharte Klimakrise stellt unser Leben auf den Kopf
Hitzeperioden Starkregen kommen

Mitten im Klimawandel...
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Zum Klimaausblick für Essen des Climate Service Center Germany (GERICS) beim Helmholtz-Zentrums Hereon erklärt Kai Gehring, Bundestagsabgeordneter für Essen von Bündnis 90/Die Grünen:
Die Klimakrise droht, unser Leben auf den Kopf zu stellen. Sie ist zur größten Existenzfrage unserer Zeit geworden und wird – wenn wir nicht entschlossen gegensteuern – auch dramatische Auswirkungen in Essen haben. Derzeit erleben wir den ersten Kippppunkt des Klimas. Wissenschaftler*innen warnen seit Jahrzehnten davor, aber inzwischen werden ihre Prognosen der drohenden Folgen immer konkreter und präziser.

Weckruf des Helmholtz-Zentrums Hereon für Essen
Die aktuellen, wissenschaftliche Modellierungen des Helmholtz-Zentrums Hereon für Essen müssen einmal mehr ein Weckruf sein: Denn wenn der Ausstoß an Treibhausgasen ungebremst weitergeht, haben wir in Essen bis 2065 pro Jahr etwa 16 tropische Nächte – derzeit kommt es allenfalls alle zwei Jahre zu einer solchen Nacht, in der die Temperatur nicht mehr unter 20 Grad fällt. Die Zahl der heißen Tage mit über 30 Grad, könnte sich in Essen bis 2065 vervierfachen, bis zum Ende des Jahrhunderts sogar fast verachtfachten. Solche extremen Temperaturen und Hitzeperioden sind vor allem für kleine Kinder, ältere Bürger*innen und solche mit Vorerkrankungen eine echte Gesundheitsgefahr. Gleichzeitig würden extreme Niederschlagsmengen und Überschwemmungen weiter zunehmen.

"Sofortprogramm für den Klimaschutz"
Mit entschlossener und wirksamer Klimapolitik können wir die schlimmsten Folgen aber noch abwenden. Ein bundesweites „Sofortprogramm für den Klimaschutz“ ist darum das Gebot der Stunde. Beim Ausbau der erneuerbaren Energien müssen wir den Turbo einlegen, unter anderem indem Solardächer bei Neubauten zum Standard werden und mehr Fläche für Windkraftanlagen bereitgestellt wird. Wirtschaft, öffentliche Einrichtungen und Wissenschaft müssen auf dem Pfad zur Klimaneutralität Hand in Hand gehen, damit wir auf den 1,5-Grad-Pfad des Paris-Abkommens einschlagen. Denn es gibt nichts teureres und unsozialeres als kein Klimaschutz. Eine enkelgerechte und damit klimaschützende Bundespolitik ist überfällig, um die Freiheit und Sicherheit der Menschheit und aller Essener*innen zu sichern.

Autor:

Ingrid Schattberg aus Essen-West

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