Trotz Corona: Wir schaffen das - Akrikanische Rhythmen zünden wie Zunder
Ansteckende Stimmung - Saal bebt...

Hereinspaziert ins MGH, Frohnhausen, zum ersten interkulturellen Konzert der Bürgerinitiative Bärendelle in Frohnhausen nach dem Lockdown - unter Corona-Schutz-Bedingungen...
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  • Hereinspaziert ins MGH, Frohnhausen, zum ersten interkulturellen Konzert der Bürgerinitiative Bärendelle in Frohnhausen nach dem Lockdown - unter Corona-Schutz-Bedingungen...
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Ein Goldschatz in Essen ist die BIB BürgerInitiativeBärendelle. Was die Gruppe aus Liebe für Frohnhausen auf die Beine stellt, sprengt stets alle Vorstellungen. Trommelwirbel! Endlich – bedingt durch Corona Pause – gab’s nach sechs Monaten Entzug, bei freiem Eintritt,   elektrisierende Takte aus Westafrika mit Alpha Kouyte and friends, im Mehrgenerationenhaus. Ruhe bewahren? Abwarten…

Wie kommt man an so eine tolle Truppe von Musikern, die mit Instrumenten, u. a. Balafon, Kora – Musik aus Guinea, Ghana,Togo die Besucher praktisch vom Hocker reißen…

Nicht verzagen, Gisela Borrmann fragen.
Eine Multi-Macherin. Es begann mit der BIB Sommer-Kultour, Mitglied seit 2014, - zunächst mit interkulturellen Konzerten im Café Prinzessinnenglück, später im Lüttringhaus, Frohnhausen. "Ich bin aber auch Mitglied im Runden Tisch Holsterhausen; arbeite seit 2015 mit Geflüchteten (Sprachkurse, Alltagsbegleitung). 2016 lernte ich im Übergangswohnheim den ersten Musiker kennen, dann kamen weitere dazu - aus Syrien, Irak, Russland, Argentinien, Deutschland – sie begeisterten die interkulturelle Konzertreihe "Musik in Frohnhausen verbindet".

Wie entstand die Konzert-Idee?
Borrmann fächert auf: "Eines Tages lernte ich in meinem Deutschkurs Fatou aus Guinea mit ihrem kleinen Sohn Kandet Oumar kennen. Ich begleite sie seitdem durch das deutsche Leben. Ich machte Fortbildungen bei Pro Asyl über Guinea und saß in einer Arbeitsgruppe, die letzten Winter den "Politischen Salon" über Guinea im Grillo-Theater vorbereitete. In dieser Gruppe saß auch Diémory Kouyaté, Bruder von Alpha Kouyaté, der heute mit seinen Freunden im MGH spielte. Damals fragte  ich ihn, ob er Guineer kennt, die Musik machen. Er antwortete: "Klar, meine ganze Familie…". So kamen wir ins Gespräch. Dann kam sein Bruder Alpha: Darf ich auch Musikerfreunde mitbringen? So entstand die Konzert-Idee... 

Als nach dem Lockdown klar war, dass es ein "Coronakonzert" sein würde - ohne Tanz, Kontakt, Essen,Trinken - führte ich erst viele Diskussionen, ob dies mit afrikanischer Musik überhaupt geht. Diémory überzeugte mich, dass es besser sei, ein Konzert mit Auflagen als keins zu machen. Ich denke, nach dem heutigen Abend, die Leute genossen es sichtlich! Beweis: Die vielen guten Feedbacks.“

Der Stadtspiegel hakt nach
Michaela Rabe spontan: „Eine Musik, die jede Seele berührt. Man hört und genießt ein Lebensgefühl. Die Menschen hungern nach Musik, Kultur – egal ob Klassik, Theater, afrikanische Musik.“ Markus Röger: "Der Saal bebt vor Energie!" Raya: „Ein Abend, der uns in eine andere Welt verzaubert.“
Kristina Weiß: „Ein wunderbares Konzert, das einfach glücklich macht. Vielen Dank an die Musiker und Organisatoren. Es ist soo schön hier zu sein, diese wunderbaren Rhythmen erleben zu dürfen.“
Anke Dussmann: „Musik kennt keine Grenzen, keine Nationalitäten – auch in Coronazeiten ist es möglich, ein Konzert zu veranstalten.“ Frank Bäumel: „Mein erstes afrikanische Konzert. Ich gebe zu, dass ich vorher etwas skeptisch war. Es ist toll! Ich kann mich dem Rhythmus nicht entziehen.“
Clarisse Akoualac kommt aus dem Kongo. „Trommel-Musik ist etwas Heiliges. Heilt die Seele, baut Stress ab. Trommel-Musik schafft Verbindung zu Ahnen.“

Autor:

Ingrid Schattberg aus Essen-West

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