Bärenstarke AUFRÄUM-Aktion von der Facebook-Gruppe ESSEN PACKT AN

Einige der fleissigen Helfen
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Über 30 Bürger zeigten heute ein unschlagbares Engagement und verdienen dafür einen Orden und den Dank der Politik

Eine Idee und schon war eine neue Facebookgruppe gegründet. Eine Essener Bürgerin wollte helfen und das Ergebniss ist überragendes Engagement

Eine Essener Bürgerin wollte unbedingt schnell und sinnvoll die schlimmen Folgen des Sturms beseitigen. Was sie kann, dachte sie sich wohl, das können und wollten bestimmt auch viele andere Mitbürger. Sie gründete bei Facebook eine Gruppe ESSEN PACKT AN. Hier wurde schnell die Idee gepostet, den Park und den Kindergarten in der Bärendelle, unweit vom Bahnhof Essen West, also mitten in Frohnhausen, von umgefallenen Bäumen und abgerissen Ästen zu befreien.

Ich bin direkter Anwohner und habe gegen Nachmittag mit meinen Kindern im Garten gesessen und wir haben gegrillt. Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass sich Menschen im Park an die Arbeit machten. Eine Kettensäge war im Einsatz und die Menschen brachten eigene Äxte, Sägen und anderes Werkzeug mit, um sich durch den Sturm völlig zerstörten Park zu säubern.

Ich war von den Menschen und ihrem ehrenamtlich und unkonventionellen Engagement so beeindruckt, dass ich erst mal 20 Bratwürstchen mehr gegrillt habe und den Helfern angeboten habe. Diese Idee hatten auch andere Nachbarn und schnell waren nicht nur frisch gegrillte Bratwürstchen, sondern auch Nudelsalat, Getränke und kleine Sachen zum Naschen vor Ort.

Voller Euphorie, Adrenalin und Eifer arbeiteten plötzlich über 30 Frauen, Kinder, Senioren und Männer Hand in Hand.

Die Arbeit wurde erst beendet als die Wege des Kindergartens, der Weg des Parks, der Fußballplatz und die Eingänge blitzeblank sauber waren.

Einige Arbeiten wurden bewusst nicht durchgeführt, weil es am Ende doch hieß, dass Sicherheit vor geht.

Alle Bäume und das Geäst wurde rechts und links vom Weg gestapelt. Gehen sie mal in den Park und überzeugen sie sich selbst, es lohnt sich.

Also liebe Stadt Essen, wenn es am Ende heisst, dass die Feuerwehr und der THW sehr viel geleistet hat, dann sollte das selbstlose und motivierte Handeln der Menschen die "einfach mal so" ihren Feierabendschweiß im Park hinterlassen haben, bei den Dankesreden nicht vergessen werden.

Am allermeisten hat mich die Mischung der Menschen beeindruckt, alles zwischen 9-70 Jahren haben mit angepackt.

Am Ende fragten einige, noch völlig fertig vom Arbeiten: "Und was machen wir morgen?"

Wenn das nicht VORBILDLICH ist, was dann...???

Ich als Anwohner bedanke mich hiermit ausdrücklich und aus ganzem Herzen!!!

DANKE-DANKE-DANKE

Autor:

Olaf Tucholski aus Essen-West

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