Ballett-Intendant Ben Van Cauwenbergh präsentiert neuen Tanzabend für die ganze Familie im Aalto Theater
Das Essener Dornröschen ist erwacht

Das Ballett Dornröschen feierte im Aalto Theater Premiere (unser Foto): Yanelis Rodriguez (Prinzessin Aurora), Artem Sorochan (Prinz Désiré) und Mitglieder der Aalto-Ballettcompagnie.
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  • Das Ballett Dornröschen feierte im Aalto Theater Premiere (unser Foto): Yanelis Rodriguez (Prinzessin Aurora), Artem Sorochan (Prinz Désiré) und Mitglieder der Aalto-Ballettcompagnie.
  • Foto: Hans Gerritsen
  • hochgeladen von Frank Blum

Diesmal sind mit Ballett-Intendant Ben Van Cauwenbergh buchstäblich die Pferde durchgegangen: Ein echtes Pferd namens Mystery gehört diesmal zur Compagnie des neuen Balletts Dornröschen im Aalto Theater und schreitet stolz über die Bühne. Und auch ein paar Hunde dürfen diesmal live bei den Aufführungen dabei sein.

Waren in der Ballettkomödie Don Quichotte von Ben Van Cauwenbergh noch zwei Statisten in ein Pferdekostüm geschlüpft, um im Publikum für Begeisterung zu sorgen, wagt sich der Choreograf diesmal an echte Tiere.
Tierschützer dürfen beruhigt sein: Ihre Auftritte sind nur kurz und sie schauen recht entspannt drein. Ein nettes Detail einer Inszenierung, die als sehr gelungen bezeichnet werden darf.
Im Mittelpunkt steht in der Essener Interpretation nach Marius Petipa der klassische Tanz, den die Mitglieder der Aalto-Compagnie in Perfektion beherrschen. Besonders Yanelis Rodriguez in der Hauptrolle der Prinzessin Aurora überzeugt durch sehenswerte Darbietungen. Ebenfalls in die Herzen des Publikums tanzt sich Adeline Pastor, die - so Ben Van Cauwenbergh - "auch böse kann" und die Rolle der bösen Fee Carabosse übernommen hat.
Und dann ist da natürlich auch noch der tanzende Nachwuchs wie Laura Kubicko (Aurora als Kind) und Schülerinnen des Gymnasiums Essen-Werden, die einen perfekten Auftritt hinlegen.
Dies alles zu den Klängen der Musik von Pjotr I. Tschaikowski, die von den Essener Philharmonikern unter der Leitung von Andrea Sanguineti gespielt wird.
Interessant: Die Hochzeitsszene im dritten Akt wurde kräftig eingedampft, so dass die Vorstellung auf eine angenehme Dauer von rund 150 Minuten kommt.
Nicht unerwähnt bleiben darf das ausgesprochen gelungene Bühnenbild in der Inszenierung, mit der Ben Van Cauwenbergh seine Reihe bedeutender Tschaikowski-Ballette vervollständigt und daraus einen unterhaltsamen Tanzabend für die ganze Familie macht.
Dorin Gal, der für Bühne und Kostüme verantwortlich zeichnet, hat ein stimmiges und sehr edles Ambiente geschaffen, das nicht überladen ist und den Tänzerinnen und Tänzern viel Raum lässt. Wirklich märchenhaft sind die integrierten Videografien von Valeria Lampadova, die großflächig zum Einsatz kommen und perfekt auf die Handlung, die sich am Märchen der Märchen der Brüder Grimm orientiert, abgestimmt sind. Sie erinnern sich an die märchenhaften Zutaten: eine Prinzessin, eine böse und eine gute Fee, eine Nadel, eine Hofgesellschaft und ein mutiger Prinz.

Weitere Vorstellungen: 14., 15., 24.11.; 6., 8., 14.12.2019; 17., 19., 29.1.; 19.2.2020
Karten: 02 01 / 81 22-200

 Fotos: Hans Gerritsen Schlüpft in eine richtig böse Rolle: Adeline Pastor (Carabosse). Die Prinzessin ist gerettet: Yanelis Rodriguez (Prinzessin Aurora) und Artem Sorochan (Prinz Désiré). Ein Traumprinz auf der Aalto-Bühne: Artem Sorochan (Prinz Désiré).

Autor:

Frank Blum aus Essen-West

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