Eine hiesige Institution
Die Tenöre sprechen über ihr Februarkonzert in Frohnhausen

Ricardo Marinello
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Am 24. Februar um 17 Uhr empfangen die Drei Tenöre ihre liebgewonnenen Gäste in der Apostelkirche. Der Eintritt ist frei, die Künstler freuen sich auf eine Spende nach dem Konzert. Wir treffen den Pianisten Wolfram Märtig, den Sonnenschein Ricardo Marinello und Pedro de Castro zum Gespräch:

Drei Tenöre singen Evergreens... was dürfen wir uns darunter vorstellen?
Ricardo: Evergreen heißt ja immer grün, also nicht verwelkt, anders als wir Darsteller (lacht). Aber im Ernst, es sind Melodien die wir TÜV-geprüft nennen, weil sie die Zensur von Jahrzehnte überstanden haben. Die schmecken einfach toll.

Wie laufen die Proben?
Wolfram: Ich bin sehr zufrieden. Hoffentlich erleben mich die Herren Tenöre nicht zu streng, aber ich bin ja ursprünglich Dirigent und habe hohe Ansprüche an die Mitwirkenden.

Wo arbeiten Sie zur Zeit?
Wolfram: Meine Karriere fing in Essen an, dann ging es nach Berlin mit Daniel Barenboim und mittlerweile bin ich als erster Kapellmeister an der Oper Wien tätig. Da meine Familie hier lebt – meine Gattin Stefanie Rodriguez singt ja auch mit – geht ein Teil des Gehaltes in Flüge drauf. Die Strecke Düsseldorf-Wien und zurück ist fast mein zweites Wohnzimmer geworden.

Wie fühlen sich die Tenöre in Frohnhausen?
Pedro: Bestens! Auch wir können hier von unserem musikalischen Wohnzimmer sprechen. Dank Pfarrer Sonnenberg sind wir diesen Advent zum 19. Mal dabei – also verstehen wir uns schon als eine hiesige Institution. Zwei von uns, René und ich, wohnen ja auch im Viertel und fühlen uns hier sehr wohl.

Was unterscheidet die Februarkonzerte vom Advent?
Ricardo: Nun, es ist wärmer, heller (schmunzelt). Wir haben hier die Möglichkeit lustige und pathetische Dinge zu präsentieren, jeder singt das, was er am liebsten mag... und wir sonnen uns in der Hoffnung, dass viele Menschen kommen und uns genau so schätzen wie im Advent.

Werden diese Februarkonzerte auch ein Selbstläufer werden?
Ricardo: Das entscheidet das Publikum. Solange sie uns mit ihrer Anwesenheit und Zustimmung unterstützen, werden wir gerne weiter singen!

Autor:

Claudia Grosseloser aus Essen-West

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