Adventliche Feier im Gemeindesaal
Gemeinde St. Antonius startete stimmungsvoll in den Advent

Altes und Neues stand zum Verkauf bereit und wartete auf ein neues Leben unter dem Weihnachtsbaum.
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  • Altes und Neues stand zum Verkauf bereit und wartete auf ein neues Leben unter dem Weihnachtsbaum.
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Der erste Advent hatte lange Zeit einen roten Kringel im Kalender der Gemeindemitglieder in St. Antonius, Frohnhausen. Denn das  Festkomitee lud zum traditionellen Gemeindefest in den Pfarrsaal ein.  
"Es sind sehr viele Gäste da, das freut mich", so Michael Felter, Mitglied des Komitees. Gemeinsam mit neun anderen Gemeindemitgliedern, plante er das Fest, welches gleichzeitig einen kleinen Adventsmarkt umfasste, der um 11 Uhr begann und bis zum Nachmittag dauerte. Rund 200 Personen erwarte er über den Tag verteilt, so Felter weiter. "Besonders nach der Messe sowie zur Kaffeezeit kommen viele Menschen. Zum Glück unterstützen uns heute viele weitere Helfer. Sonst wäre das hier gar nicht möglich", berichtet der engagierte Mann, der an diesem Nachmittag auch als Fotograf aktiv ist. So fängt er die Gesichter fröhlicher Damen, die ihr Sonntags-Kaffeekränzchen kurzerhand in den Pfarrsaal verlegt haben, ebenso ein, wie die spielenden Kinder auf der Bühne. Dort basteln KiTa-Mitarbeiterinnen weihnachtliche Dekorationen mit den kleinen Gästen und sorgen so vielleicht für die ersten Geschenke unter dem Baum. 
Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt und es locken mit Waffeln, Grillwürstchen und Glühwein echte Klassiker der Dezemberzeit. "Heute gönne ich mir mal was. In meinem Alter spielt die Figur ja keine Rolle mehr", grinst Irmgard Kraut, die sich gerade ein großes Stück Kuchen gekauft hat. Der Erlös dieses Nachmittags kommt den drei Hilfsprojekten der Gemeinde zugute. "Wir sind ja auch zusammengelegt worden und so hat jeder Gemeindeteil sein Projekt mitgebracht. Wir unterstützen nun die Rumänienhilfe, Schwester Ursula Preußer und Schwester Werburga." Unter dieser Voraussetzung erscheint der Kauf einer Kleinigkeit auf dem Adventsmarkt, der ebenfalls innerhalb des Pfarrsaals aufgebaut ist, gleich noch attraktiver und die Damen, Herren und Kinder bummeln recht ausgiebig an den Ständen vorbei. Für kleines Geld gibt es hier Selbstgemachtes, Nützliches und Gebrauchtes. "Ein echtes Highlight haben wir heute nicht im Programm, aber die Leute sind trotzdem immer sehr zufrieden", so Felter, der auch schon Karnevalssessions und Fußball-Abende mitorganisiert hat. 
Ein Highlight des Adventsmarkts stellt die Kirchenführung am Nachmittag dar. 17 Personen nutzen die Chance, mehr über das Gebäude zu erfahren. Im Austausch mit dem  Architektenehepaar Prof. Dr. Rudolf und Prof. Maria Schwarz, welche das Bauwerk konzipierten, erwacht die Kirche zu neuem Leben. Für viele Besucher ein sehr einprägsames Erlebnis, welches die christliche Kultur erlebbar macht.

Autor:

Meike Coenders aus Essen-West

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