"Steinreiche" Firma sucht Azubis und Facharbeiter
Hammer! 90 Jahre Steinmetzbetriebe Kalenborn

Eine starke Einheit sind die Familienmitglieder Kalenborn, mit Kunst, Können, Kreativität - Axel, Eugen, Yanick v. li.
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  • Eine starke Einheit sind die Familienmitglieder Kalenborn, mit Kunst, Können, Kreativität - Axel, Eugen, Yanick v. li.

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Ein Hoch auf neun Jahrzehnte Kalenborn Natursteinbetriebe! Wow, was für ein wunderbares Riesen-Gelände am Parkfriedhof 42-46, wo wir uns treffen. Moment! Da stimmt was nicht. Anwesend sind Eugen Kalenborn, 86; Sohn Axel, 58, Dipl.-Architekt, dessen Schwiegersohn  Yanick, 30, Geschäftsleitung. Warum werden jetzt 90 Jahre bejubelt?

Wie aus der Pistole geschossen sprudelt Bildhauer Eugen Kalenborn: „Mein Vater Aloys Kalenborn gründete am 5.2.1931 in Essen unseren Steinmetzbetrieb.“ Ja, der Unternehmensphilosophie sind alle mit Leidenschaft treu geblieben - bereits in der vierten Generation. Beweis: Mehrere Betriebe in verschiedenen Städten, u. a. drei Grabmalbetriebe; "sowie Porphyrbrüche in Rochlitz, Nähe Leipzig, die von meinem Bruder Klaus, Ökonom, geführt werden“.
Die Gene der Einmaligkeit, Beständigkeit, Großartigkeit gab’s jedoch noch früher. Der rüstige Eugen rückblickend: „Mein Vater kam aus der Eifel, war Steinmetz wie sein Vater und Großvater. Steinmetz, Bildhauer ist ein uralter Bauberuf. Von jeher haben wir Steinmetze Kirchen, Schlösser, Brücken gebaut. Wir haben alles gemacht vom Steinbruch über den Kirchenbau. Der letzte katholische Kirchenbau St. Trinitatis in Leipzig wurde von den Rochlitzer- und Porphyr-Werken neu errichtet, 2015 eröffnet.“

Großzügigkeit zeichnet  Kalenborn aus
So können die Kalenborn's nicht nur Grabmalbetriebe von 1931 bis heute. Auch Restaurierung wie u. a. den geschichtsträchtigen Frohnhauser Gänsereiter-Brunnen, Apostelkirche, der durch Vandalismus zerstört wurde. Eugen handelte spontan. Kostenfrei!
Axel Kalenborn strahlt. Schon als Kind war er glücklich mit einem Hammer in der Hand. „Ich wurde in der Werkstatt groß.“

Wünsche für 2021?
„Wir suchen Azubis und Facharbeiter. Wir haben zwar einen Lehrling; würden gerne noch weitere ausbilden.“ Voraussetzungen? „Begabung für Kunst, Gestaltung. Man hat Auskommen und Zukunft für einen notwendigen Beruf. Sowie Verbundenheit zur Firma und Familie“, bestätigen Axel mit Yanick.

Autor:

Ingrid Schattberg aus Essen-West

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