Schönes und Selbstgemachtes aus der Nachbarschaft
Klein aber fein: Adventsbasar in Altendorf

Raffaela Böhm und Alina Gutknecht arrangieren die Adventsgestecke für den Verkauf.
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  • Raffaela Böhm und Alina Gutknecht arrangieren die Adventsgestecke für den Verkauf.
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Wenn der Advent naht, darf der entsprechende Tannenkranz mit seinen vier Kerzen natürlich nicht fehlen. Ebenso wenig andere, weihnachtliche Dekorationen. Doch was tun, wenn man auf der Suche nach individuellen Stücken ist?
Am vergangenen Wochenende gab es dafür einen Geheimtipp: Der Basar Altendorf. In den Räumen des Allbautreffs wurden selbstgemachte Dekorationen, Kränze, Gestecke und Gebäcke angeboten. „Wir machen das nun schon zum zweiten Mal, dieses Jahr sogar an zwei Tagen“, berichtet Maria-Luise Hicking stolz. Sie ist Teil der Altendorfer Band „The New Voice“ und unterstützt die Jugendlichen sowohl musikalisch, als auch darüber hinaus, „Sie sind alle sehr engagiert und haben sich toll eingebracht.“ „Ja, wir haben schon gestern hier aufgebaut und in den letzten Tagen viel gebastelt und gebacken“, erzählt Alina Gutknecht, deren Großmutter, gelernte Floristin, die Kränze gefertigt hat. Mit Unterstützung von Großeltern, Eltern und weiteren ehrenamtlichen Helfern haben die Jugendlichen eine ganze Menge auf die Beine gestellt und es zieht der erste Hauch Weihnachtsstimmung durch die Räume und dank der Musik auf dem Gehweg auch nach draußen. „Wir haben uns im Kirchenchor kennengelernt und wollten irgendwann auch weltliche Musik machen. So haben wir unsere Band gegründet“, berichteten die Jugendlichen, die alle in der Nähe wohnen und die Kreativität wohl von den engagierten Eltern geerbt haben.
Mit dem Basar kann die 20-köpfige Gruppe die Bandkasse auffüllen, die die Hälfte der Einnahmen ist für sie bestimmt. Bereits der erste Tag lohnt sich. Die handgefertigten Produkte kommen an bei den Anwohnern im Stadtteil und haben sich in Jahr zwei schon zu einem Geheimtipp entwickelt. Die große Kuchentheke lädt dazu ein, es sich mit dem ein oder anderen Stück Gebäck an dem kleinen Tisch im Nachbarraum gemütlich zu machen. Von dort herrscht freie Sicht auf die Adventsgestecke, so dass in aller Ruhe eine Auswahl getroffen werden kann.
Der zweite Teil der Einnahmen wird an die Altendorfer Tafeln gespendet, die gerade in der Weihnachtszeit für viele Menschen besonders wichtig sind.
Das generationenübergreifende, nachbarschaftliche und gesellschaftliche Engagement der Altendorfer Gemeinschaft zeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist und was daraus entstehen kann. Nicht nur in der Vorweihnachtszeit ein schönes Projekt, das sicherlich auch im kommenden Jahr die besinnliche Zeit im Essener Westen einläuten wird.

Autor:

Meike Coenders aus Essen-West

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