Frischer Wind weht demnächst in ehemaliger Arztpraxis
Neues Stadteilzentrum „KREUZ + quer“ für Essen-Altendorf

Bernd Nerzak (li.) und Markus Tiefensee sind startbereit für "KREUZ und quer" in direkter Nähe der Kirche St. M. Himmelfahrt
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  • Bernd Nerzak (li.) und Markus Tiefensee sind startbereit für "KREUZ und quer" in direkter Nähe der Kirche St. M. Himmelfahrt
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Vital, offen und bunt zeigt sich die Gemeinde St. Mariae Himmelfahrt und konnte dadurch in den letzten Jahren bei vielen Altendorfer Bürgern und Bürgerinnen punkten.
Ein neues Stadtteilzentrum
Um das Gemeindeleben offener zu gestalten, hörte sich Markus Tiefensee, Pastoralreferent St. Antonius und Gemeindeleiter St. Mariae Himmelfahrt im Stadtteil um und kam zu dem Ergebnis, dass ein zentraler Treffpunkt eine sinnvolle und gute Sache sei: „Seit mehr als einem Jahr steht die ehemalige Arztpraxis an der Schmitzstr. 27 leer. Da die Häuserzeile der Pfarrei gehört, wird ein Antrag auf Nutzungsänderung von einer Arztpraxis , die über 140 qm verfügen, zu Gemeinderäumen, gestellt,“ erzählt Markus Tiefensee. Ein ergänzendes Angebot zum Marienheim macht viel Sinn, da die Kapazitäten dort ausgeschöpft sind. „Mit finanzieller Unterstützung durch den pastoralen Innovationsfond des Bistums Essen, ohne die natürlich nichts geht, können wir das Projekt verwirklichen“, freut sich Markus Tiefensee.
Frischer Wind in direkter Nähe zum „Altendorfer Dom“
In Kürze startet also die Renovierung und Einrichtung des neuen Stadtteilzentrums „KREUZ + quer“. „Im ehemaligen Wartezimmer, das die größte Raumkapazität bietet, errichten wir einen einladenden, gemütlichen und modernen Hauptbegegnungsort,“ berichtet Bernd Nerzak, der dem Projektleiter Markus Tiefensee als "rechte Hand" zur Seite steht. „Wir stellen uns eine Art Café vor, das auch für Präsentationen und Gesprächskreisen aller Art genutzt werden kann“. In den weiteren zwei Gruppenräumen und einer großen Küche können Gruppen aller Art demnächst ihre Treffen veranstalten. Ob Sprach- und Integrationskurse, Messdiener- und Pfadfindergruppen, afrikanische Frauenkreise – für alle Aktionen wird das Stadtteilzentrum offen sein. Ein stimmiges Einrichtungskonzept wird schnellstens erarbeitet. „Es gibt bereits Anfragen“ sagt Bernd Nerzak. „Eine syrische Journalistin würde sehr gerne deutsch im Alltag lernen und dazu eine Kochgruppe ins Leben rufen“. Die einzige Bedingung ist, dass alle Gruppen offen für alle sind.
Ein Treffpunkt für alle Menschen
Respektvolles Miteinander und Förderung von Dialogen auf dem ganzen Pfarreigebiet – so lautet das Motto des Stadtteilzentrums mit den zwei Schwerpunkten: Sozial-caritatives Engagement und Förderung traditioneller, sowie neuer Formen des Ehrenamtes. „Innerhalb und auch außerhalb der Pfarrei stellen wir allen ehrenamtlichen Gruppen nach Absprache die Räumlichkeiten zur Verfügung“ betont Markus Tiefensee.
Kirche beteiligt sich damit aktiv am Stadtteilleben 
„Eine Chance unserer Kirche in der Zeit des Wandels ein Stück Lebendigkeit wieder zu geben“ sind sich Markus Tiefensee und Bernd Nerzak einig.
Neue Ideen, was im „KREUZ und quer“ stattfinden soll nimmt der Gemeindeleiter sehr gerne entgegen, entweder per E-Mail markus.tiefensee@bistum-essen.de, oder telefonisch 01520-8632765 oder zu den Öffnungszeiten im Gemeindebüro an der Helenenstr. 5.

Autor:

Carmen Dluzewski aus Essen-West

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