Belohnung für Kinder-Spitzeneinsatz
Sternsinger-Maloche - reiche Ernte

Nach der Ansprache und dem Segen von Pastor Ludger Blasius an die Sternsinger - Auszug aus der Kirche.
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  • Nach der Ansprache und dem Segen von Pastor Ludger Blasius an die Sternsinger - Auszug aus der Kirche.
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Puh, Petrus, was machst du da oben? Vier Tage Nieselregen! Bei dem Schiet-Wetter sollen Sternsinger auf „Betteltour“ gehen? Geld sammeln für behinderte Kinder in Peru? Wow! Wetter-Prüfung mit Bravour bestanden St. Antonius-Sternsinger mit Kamelen. Halleluja! Der Ertrag ist bombig...Neugierig? Eine Nachlese...
Vorab den Segen von Pastor Ludger Blasius im St. Antonius-Gotteshaus, Frohnhausen. Er lobt den starken Einsatz der Sternsinger; in dem sie wie die Engel die Botschaft verkünden, auf den Stern hinweisen, der die Weisen geleitet hat. „Ich behaupte, diese Kinder sind Engel; die leuchten wie die Sterne. Sie bringen Segen und sind selbst Segen!“

Raus in den Regen. Leuchten in den Augen von Bianka Messina, die wie alle Jahre wieder, den „Bettelgang“ von langer Hand vorher sorgfältig plante. Listen lagen in der Kirche aus, damit sich Leute eintragen konnten, die Sternsinger-Besuche wünschten. 40 Personen!“ Moment! Zunächst! Dann ging es ratz fatz. Die Zahl schwoll an – auf 80, in den letzten Stunden gar auf 100!
Los ging’s von Donnertag bis Sonntag: In die gewünschten Haushalte; auf den Frohnhauser Markt, in Geschäfte. Auch mit dem Auto. „Denn die Bezirke werden immer größer“, bestätigt Messina. „Gar bis nach Altendorf/Borbeck, Wüstenhöfer Straße – nach Fulerum, Humboldtstraße."
Seit Jahren hält u. a. auch Monika Guyens als Kamel immer wachsame Augen auf die Sternsinger. Unglaublich ihre Stärke. Sie verschob gar ihre Hüft-Operation um eine Woche!
Kein Zuckerschlecken war das nasskalte Wetter. Doch das konnte wetterharte St. Anonius-Sternsinger nicht erschüttern. Los zogen sie jeweils von 10-12.30 Uhr, dann gemeinsames Mittagessen, weiter ging’s von 15-17 Uhr.Begeisterung bei Lilly (9) mit Maya (8). Beide sind das erste Mal dabei; fest steht – nächstes Jahr wieder. „Wir haben ein gutes Gefühl, dass wir viel Geld für behinderte Kinder in Peru gesammelt haben.“
Eliora und Hannah (8) freuen sich, „dass wir richtig viel Scheine erhielten.“ Hannah räumt ein: „Ich bin erstaunt, wie gut wir uns dafür einsetzten, um das hinzukriegen.“ Der sieben-jährige Simon ergänzt: „Die Krippen gefielen mir sehr gut in der Burckhardtstraße."
Der 13-jährige Fabrizio ist ein „alte Hase“, pardon, er läuft schon zum zweiten Mal als Kamel mit. „Der Regen ist natürlich nicht so toll. Doch unvergesslich ist für mich, dass eine Frau – als sie uns auf der Straße sah – spontan in ihre Tasche griff, uns Gebäck schenkte, dass sie eigentlich für jemand kaufte...“ Sina und Elda erzählen von einer Frau, "deren Bekannte sich über Sternsingerbesuch sehr freuen würde.“ Und? „Wir gingen hin. Die Frau war sehr nett. Wir bekamen Geld und Schokolade.“
Grandios: Gesamt-Ertrag circa 3.500 Euro!Echt starke Sternsinger-Leistung.

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