ThyssenKrupp Quartier bei Tag und bei Nacht

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„Kampf um Arbeitsplätze. Protest bei Thyssen-Krupp. Tausende demonstrieren in Essen gegen Pläne zum Personalabbau.“

So steht es heute auf der ersten Seite einer Tageszeitung. Ausführliche Berichte findet man im überregionalen Teil und in der Beilage für Essen.
3000 Verwaltungsmitarbeiter weltweit und allein in Deutschland 1500 sollen „verabschiedet“ werden.
Da ist es verständlich, dass auch in Essen die Angst umgeht, den Arbeitsplatz zu verlieren. Und auch die mögliche Alternative, sich nach Berlin versetzen zu lassen, ist für viele Mitarbeiter keine Option, weil sie sich mit Familie, Hausbesitz und vielleicht zu betreuenden Eltern sehr eng an das Ruhrgebiet gebunden fühlen. Außerdem hätten sie in Berlin niedrigere Löhne zu erwarten.
Auf dem Campus im ThyssenKrupp Quartier fand am Dienstag die zentrale Kundgebung statt.
„Lassen Sie uns gemeinsam reden und verhandeln, wir sind bereit“ sagte Konzernbetriebsratschef Wilhelm Segerath. „Auch der Konzern betonte seine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft“ heißt es weiter in der Pressemitteilung.
Da wird sicherlich noch sehr lange verhandelt werden müssen.
Auf jeden Fall ist zu hoffen, dass nicht irgendwann einmal ein Teil der so beeindruckenden Gebäude im ThyssenKrupp Quartier leer steht, weil Arbeitskräfte entlassen oder versetzt worden sind.

Als Besucher des Campus kann man nur staunen, wie im Rahmen des im Ruhrgebiet durchgeführten Strukturwandels aus der einstigen Industriebrache das ThyssenKrupp Quartier geworden ist. Auf dem Grund der früheren Gussstahlfabrik ist seit dem ersten Spatenstich 2007 ein Verwaltungsviertel entstanden mit großen Bürohäusern mit überwiegend Glasfassaden, optisch beeindruckend mit teilweise offenen Wasserflächen zwischen den Gebäuden.
2011 war das ThyssenKrupp Quartier Preisträger im bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerb “365 Orte im Land der Ideen”.

Vielleicht verschaffen Sie sich selber einmal an Ort und Stelle einen Eindruck von der Architektur? Bei Tag und abends, wenn sich die noch beleuchteten Gebäude im Wasser spiegeln, lohnt sich ein Besuch. Schauen Sie sich das Quartier doch einmal an und genießen Sie, wenn Sie tagsüber da sind, eine Ruhepause im Café „Mocca“, ein Café „mit mediterranem Flair“, das werktags von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet ist und Platz für 100 Personen bietet.

Autor:

Manfred Jug aus Essen-Steele

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