Glückgriff-Garant macht Unmögliches möglich
Wien: Folkwang Kammerorchester-Knaller

Volles Lighthouse...
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Wahnsinn! Das Essener Lighthouse wurde Silvester gleich zweimal „besetzt“. Wien lockte. Aber wie! Die Besucher wollten den Rausch einer Nacht hautnah erleben – für Insider ein absolutes Muss mit dem Folkwang Kammerorchester Essen. Diesmal am Jahresende mit „Wien“. Nö, nicht 955 Kilometer dorthin düsen. Sondern das blutjunge Orchester zog mit seinem Silvesterkonzert „Wien“ viele „Wiederholungs-Täter“ an. Die stürmten bereits weit vor Konzertbeginn den „Ballsaal“ im Lighthouse...

Prost! 1 Glas Sekt gab’s gratis. Los geht’s. Nicht beschwipst sondern beschwingt. Herrlich leicht die „Champagner-Arie“ aus der Strauss’schen „Fledermaus“; u. a. Auszüge aus „Land des Lächeln“... Viel Herzblut bei Soloparts der Hamburger Sophie-Magdalene Reuter – Wonne spiegelte sich auf den Gesichtern der Musiker – wie bei den Zuschauern – wieder.
Dirigat von Clemens Mohr, der Hände und Füße mit Flügelchen bestückte. Großartiger Glücksgriff-Garant. Sopranistin und Dirigent spulten nicht ihre „Stücke“ ab. Sondern sie spielten sich wunderbar vor den Gästen lustige, fröhliche Szenenerklärungen zu. Voila!
Begeisterung bei Inge und Wilhelm Kaminski aus Essen-Frillendorf. „Es gefällt uns sehr, weil das Orchester mit Leib und Seele dabei ist. Die Spieler tanzen quasi – wenn man auf ihre Füße schaut. Die Körper wippen. Ein schöner Jahresausklang. Für gute Stimmung sorgt auch die wunderbare Stimme der Sopranistin.“
Strahlen bei Uschi Bergmann, Essen und Schwester Morawecz aus München. „Sehr beschwingt. Man möchte zum Rhythmus schwingen – innerlich. Alle haben freudige Gesichter. Richtige Einstimmung auf 2019. Brillant. Die Sopranistin singt nicht nur fantastisch, sie sieht auch sehr gut aus.“
Bodo Bergmann spontan: „Ein sehr beschwingtes Folkwang Kammerorchester, mit einer sehr dynamischen, auch spannend erzählenden Sopranistin. Ein junger brillanter Dirigent, der sein Orchester mitreißt. Versprochen, wir kommen wieder.“
Inge und Malte Pernice aus Heisingen:  „Tolle Musik, toller Dirigent, anziehende Sopranistin. Sie vermitteln Kontakt zum Publikum, in dem sie vor den Musikstücken die Leute mit einbinden – mit kleinen Anekdoten, Fakten, Hintergründen. Klasse arrangiert von Ivan Knezevic.“
Klar, das Publikum klatschte berauscht, wie verzaubert. Zugabe?! Schmunzeln beim Dirigenten. „Sie sind gespannt? Zwei Herzen im Dreivierteltakt – von Robert Stolz“! Prasselnder Applaus!

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