Seilspringen 2.0

Die knallgelbe Spieletonne zieht Kinder regelmäßig auf den Ehrenzeller Platz.
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Spieletonne auf dem Ehrenzeller Platz

Um Kinder aus der Nachbarschaft und auf interkultureller Ebene zusammen zu bringen, wird zwei Mal in der Woche ein buntes Spieleangebot auf dem Ehrenzeller Platz angeboten. Und das in Form einer knallgelben Spieletonne.


Groß ist er, der Ehrenzeller Platz. Und damit bietet er viel Fläche für die unterschiedlichsten Aktivitäten, Veranstaltungen und Personengruppen. Vor allem, wenn das Wetter schön ist und jeder den Tag lieber im Freien verbringen möchte als zu Hause in den eigenen vier Wänden. Wunderbar eignet sich die weite Fläche auch vor allem für Kinder und Jugendliche, die den Platz zum Spielen und für Freizeitbeschäftigungen nutzen möchten.

Sinnvolle Freizeitbeschäftigung

Das wurde auch von verschiedenen Institutionen erkannt und deshalb gibt es seit August vergangenen Jahres ein eigenes Angebot für Kinder: Die Spieletonne. In diesem knallig gelben Container finden sich die verschiedensten Spielsachen, wie Bälle, Springseile oder Federballschläger. Diese stehen den Kindern an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung, um damit gemeinsam den Nachmittag zu gestalten.
„Unser Angebot richtet sich an alle Kinder, die sich zu dieser Zeit auf dem Platz aufhalten oder die gerne zum Spielen hierher kommen möchten“, erklärt Regina Moock vom Diakoniewerk und Stadtteilbüro Blickpunkt 101. „Dadurch möchten wir den Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten, ihre Kreativität wecken und das soziale Miteinander fördern.“ In Zeiten der Digitalisierung, in denen viele Kinder und Jugendliche häufiger und früher am Computer beziehungsweise vor dem Fernseher sitzen, eine mehr als gute Idee. Ebenso, sieht man sich die multikulturellen Gruppen an Kindern an, die teilweise schon auf dem Platz warten, bis die Spieletonne öffnet, soll dadurch die Toleranz für das Anderssein erhöht werden.

Spieldrang leicht zu wecken

Veranstaltet wird das Angebot im Rahmen des Projekts MifriN- Migrantinnen und Migranten in friedlicher Nachbarschaft. Kooperationspartner hierbei sind das Diakoniewerk Essen und der Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet. In den Sommermonaten gastiert die Spieletonne immer am Dienstag von 15-17 Uhr und am Mittwoch von 16-18 Uhr auf dem Ehrenzeller Platz. Demnächst soll zusätzlich am Freitag ein Angebot speziell für Jugendliche auf einem Bolzplatz angeboten werden. Begleitet werden die Kinder von zwei Studentinnen aus dem pädagogischen Bereich.
„Die Spieletonne ist in einer Garage untergebracht und die Kolleginnen und Kollegen bringen immer die Spielsachen mit, mit denen die Kinder spielen möchten“, so Moock. „Wir lassen die Kinder aussuchen, was sie machen möchten, wie schreiben ihnen da gar nichts vor. Erfahrungsgemäß braucht es aber nicht viel, um den Spieldrang zu wecken.“

Springsein als Dauerbrenner

Sehr populär momentan ist, man glaubt es kaum, ein alter Klassiker: Das Springseil. Um das reißen sich nicht nur die Mädchen, sondern auch die Jungs stellen sich immer wieder hinten an, um den Rekord an geschafften Sprüngen zu knacken.
Sogar Regeln, die den Umgang miteinander und mit den Spielsachen regeln sollen, haben die Kinder in einer gemeinsamen Arbeit aufgestellt.
„Wir freuen uns über jedes Kind, das wir mit der Spieletonne erreichen können. Natürlich sind auch die Eltern eingeladen am Angebot teilzunehmen. So entwickelt sich ein gutes Miteinander“, erklärt Moock.

Autor:

Kathrin Hinterschwepfinger aus Essen-West

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