Wenn der Hahn kräht...

„Kräht der Hahn auf dem Mist ändert sich's Wetter - oder's bleibt wie es ist.“ - Diese etwas schräge Bauernregel ist hinlänglich bekannt.

Und bislang bin ich auch immer davon ausgegangen, dass das Krähen eines Hahnes den Anbruch des Tages symbolisiert.
Doch im letzten Urlaubs-Quartier in der Eifel wurde ich eines Besseren belehrt: Ganz in der Nachbarschaft gab's Hühner - und einen Hahn. Doch der war offenkundig Langschläfer. Denn erst kurz vor 10 Uhr am Morgen war regelmäßig sein Krähen zu vernehmen.
Wissenschaftler haben nun auch heraus gefunden: Das Krähen hat mit dem Morgenlicht gar nichts zu tun. Es ist vielmehr die innere Uhr des Hahnes, die ihn pünktlich zum Krähen veranlasst. Licht ist dafür nicht nötig.
Nur wenn Artgenossen in der Nachbarschaft krähen, lassen sich Hähne zum außerplanmäßigen Kikeriki - besonders zu früher Stunde - verleiten.
Doch die gab's in der Eifel offensichtlich nicht. Da hat der Langschläfer-Hahn aber mal so richtig Glück gehabt.

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