Zwischen Baumpaten und Kettensäge

Nur noch Stümpfe sind geblieben: Am Rande des Naturschutzgebietes Siepental wurde kräftig gefällt. Der Müll (rechts) wurde aber einfach liegen gelassen.
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Verkehrte Welt im Siepental in Bergerhausen:

Auf der einen Seite gab‘s vor einigen Tagen eine klasse Pflanz-Aktion der Garten-Initiative der Transition Town-Bewegung. Obstbäume wurden nahe des Gemeinschaftsgartens Siepental gepflanzt. Für alle zur späteren Ernte zugänglich.
Fast gleichzeitig kreiste am Rande des nahen Landschaftsschutzgebietes die Kettensäge: Eine ganze Reihe von stattlichen Bäumen wurde bis auf den Stumpf abgesäbelt.
Darunter auch einige Holunder-Bäume, die in den letzten Jahren die Grundlage für viele leckere Getränke und Konfitüren lieferten.
Sie können wohl kaum allesamt morsch gewesen sein.
Ihr Vergehen: Sie standen offenkundig ein wenig zu nahe am angrenzenden Fußweg.
Ein sorgfältiges und fachkundiges Beschneiden hätte es vermutlich auch getan. Aber „Hau wech den Baum“ ist natürlich viel einfacher.
Es stoßen also irgendwie Welten aufeinander im Siepental: Hier die Hobby-Gärtner, die unsere Stadt ein wenig grüner und „essbarer“ machen. Und dort die vermeintlichen Profis, die auch gerne mal allzu beherzt zupacken und gefällte Tatsachen schaffen...

Autor:

Frank Blum aus Essen-Süd

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