3 Grad! Baustellentour bringt taufrische News und Palmzweige
60 Radler sorgen für Aufsehen plus Diebstahlfeststellung

Es geht los! Simone Raskob, Rolf Fliß führen 60 Rad- und Baustellenbegeisterte bei einer 25 km Tour zu teilweise neuen Pfaden...Mit Highlights und Unglaublichem
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  • Es geht los! Simone Raskob, Rolf Fliß führen 60 Rad- und Baustellenbegeisterte bei einer 25 km Tour zu teilweise neuen Pfaden...Mit Highlights und Unglaublichem
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14. April, Willy Brandt-Platz, 10.45 Uhr. Die beliebte Baustellen-Radtour-Serie Essens soll bei nur drei Grad starten. Was? Erst sechs Wetterharte am Treffpunkt? Doch haste nicht gesehen – die Kultstatus-Tour zieht gar am Palmsonntag an - wird ellenlang - wie eine Prozession!
11 Uhr: 60 Pedalisten sausen Richtung Essen-Hauptbahnhof. Ein Türke schenkt den „Segen“: Palmzweige an Simone Raskob und Rolf Fliß.Vorher bringt Christian Söhngen die Gruppe in Hektik. Von seinem Rad tröpfelt es. „Wasserflasche! Verschluss nicht zugeschraubt!“ Er behält gute Laune. Hauptsache Söhngen hat genug Luft zum Treten. Einer der ersten ist Peter Pott. „Weil es immer Spaß macht, wir Wissenswertes über Essen erfahren.“

Plus eine fiese Diebstahlfestellung!
Fragen an Simone Raskob von Rolf Fliß:
"Am Rande unserer Baustellenradtour befuhren wir auch den östlich des Kruppsees oben gelegenen Weg entlang der Gabionenwand. Dabei fiel auf, dass an gleich ca. 10 Stellen große Mengen Steine aus den Drahtkörben offenkundig gestohlen worden sind.
Daher frage ich Sie:
Ist das von statischer Bedeutung für die Stabilität der Wand? Oder eher kosmetischer/ optischer Natur?
Kann / wird GGE den Status quo ante wiederherstellen?
Wie könnte GGE die Drahtkörbe gegen unbefugte Entnahme weiterer Steine schützen? Beispielsweise durch Verschweißen?
Dank für eine baldige Antwort!

Voila! Mit viel Herzblut und Energie treten vorneweg in die Pedalen Simone Raskob, Bau-/ Umwelt-Dezernentin, Rolf Fliß, Ratsherr Grüne, Umweltpolitischer Sprecher und Claudia Harfst, AK Arbeitskreis RS1.

„Ein schöner Punkt sind die Allbau-Cranachhöfe“, resümiert Raskob. „Erste Mieter sind eingezogen; 42 geförderte, 29 Stadtwohnungen freifinanziert. Mit 5-zügiger Kindertagesstätte für 99 Kinder – AWO-betrieben. Mit Edeka-Supermarkt, 1800 qm Verkaufsfläche, doppelt so groß wie vorher; DM-Markt. Plus Quartierplatz als Treffpunkt. Büros kann man noch mieten. Hinter der Cranachschule findet eine Spielplatzerweiterung statt, mit neuer Grünverbindung von Grün und Gruga – Kosten circa 170000 Euro – Allbau beteiligt sich. Baubeginn Herbst.“

Immer im Blickpunkt ist Rolf Fliß. Der garantiert jeden Stein, Bau in Essen kennt. Die etwa 25 km lange Tour führt, mit Haltestationen, Erklärungen von Fliß und Raskob, an die marode Frida Levy Gesamtschule, den Standort des neu zu bauenden Bürgerrathauses an der Steeler Straße, zum Brennpunkt des Nichtweiterbaues des Radschnellweges RS1 an die Altenessener Straße mit seinen üppig grünen alten Bahnböschungen.

Weiter zum wundervollen Ostermannplatz mit seinem imponierenden alten Platanen-Baumbestand im Eltingviertel, möglichen Alternativ-Kita-Standorten in unmittelbarer Nachbarschaft.
Fliß lenkt, führt weiter – übrigens alle unfallfrei - zum Standort Nord Ost-Gymnasium. An dessen Ostflanke während des laufenden Schulbetriebes ein neues Gymnasium entstehen soll; zum Standort der neuen Stadtwache des Ordnungsamtes und seiner Doppelstreifen. An die Großbaustelle der Renaturierung der Berne mit neuer, gerade eröffneter Brücke über die Berne mit neuer Wegeführung an die Gladbecker.
Ferner über die neu eröffnete GGE Radroute auf alter Bahntrasse zwischen RS1 und Bottroper Straße mit künftiger Weggabelung nach Bottrop übers Quartier 51 bzw. zum Bahnhof Altenessen über den Grünzug Zangenstraße, über den noch in diesem Jahr geplanten und seit Jahren ersehnten Start des RVR-RS1-Brückenschlags über den Bertold Beitz Boulevard!"

Der Radler-Schwarm zieht über den Bertold Beitz Boulevard zum Krupppark Süd, mit dessen Begrünung noch in diesem Jahr begonnen werden soll, an die Planckstraße, auf dessen alten Sportanlagen zwei neue Berufskollegs entstehen sollen - mit neuen, barrierefreien Ruhr Bahn-Aufzügen am U17 Bhf Planckstraße.
U17 Bahnhof Planckstraße - unglaublich - ohne Rollstreppen, Aufzüge!
Achtung! Rolf Fliß führt an: „."U17-U-Bahnhof Planckstraße, der unglaublicher Weise bis dato weder über Rolltreppen noch über Aufzüge verfügt und daher für Fahrgäste mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl überhaupt nicht nutzbar ist!"

Letztendlich zieht die Truppe zum ersten, von der grünen Hauptstadt finanzierten und vom Essener ADFC verwalteten Fahrradhäuschen an der Savignystraße.Stopps erfolgen an der DEKRA Station Schederhofstraße mit umfangreichen Fahrradsicherheits-Checks. An den neuen ALLBAU-Cranachhöfen mit interessanten Innenansichten, Erläuterungen zur Gebäudetechnik und zum Mix der neuen Mieter.

Nächste Baustellenradtouren:
• Radtour Mitte-Südost, 28.04.19, 11Uhr, Rüttenscheider Platz
• Radtour Süd-Süd-Ost, 07.07.19, 11Uhr, Willy Brandt Platz
• Radtour Nord-Nord-Ost, 15.09.19, 11Uhr, Willy Brandt Platz

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