Ein Beispiel: Putin und Neu-Russe Depardieu

Flüchtlingsbetreuung

Vereinnahmung und Verwaltung nach Gutsherrenart

Wie haben sie sich lieb: Gérard Depardieu und Präsident Wladimir Putin.
(Lieb haben sich auch Ex-Kanzler Gerhard Schröder und Putin... - aber das wissen wir längst.)

Es wird jedoch immer offensichtlicher, dass und wie Staatslenker eine Nation, ein Volk, ein souveränes Land "demokratisch" wie einen Privatbesitz behandeln und quasi nach Gutsherrenart darüber verfügen. Da reist nun ein französischer Schauspieler (zugegeben: ein guter) nach Russland und bekommt vom russischen Präsidenten höchstselbst einen Pass ausgehändigt, der ihn zu einem russischen Staatsbürger macht und der Steuerpflicht in Frankreich entheben soll.

Na, was soll's; geht uns nichts an!

Aber Moment mal, wie sieht es denn bei uns aus? - Da feiert der Boss einer deutschen Bank (die jetzt in allerhand kriminelle Handlungen verstrickt scheint) Geburtstag im Haus der deutschen Kanzlerin. Nein, nicht in deren Mehrfamilienhaus-Klitsche, sondern im prächtigen Bundeskanzleramt. Und als es jetzt darum geht, den turbokapitalistisch durchgedrehten und wildgewordenen Finanzsektor zu bändigen, ihn an die Kandare zu nehmen, um den EURO und den europäischen Zusammenhalt, aber auch die Rücklagen der Kleinsparer und Altersgeld-Anleger zu retten, setzt sich die Ex-FDJ-Funktionärin und frühere "hervorragende" Spezialistin für Agitation und Propaganda (siehe u.a. HIER) für die Rettung der Banken ein, paukt gegen alle Warnungen den ESM durch, erfreut die Ackermänner dieser Welt mit einem exorbitanten Geldregen.

Nachahmung empfohlen?

Jetzt spielt Brigitte Bardot, 78, laut SPIEGEL mit dem Gedanken, es ihrem Kollegen gleichzutun. Putin sei doch "sehr human" und habe viel für den Tierschutz getan, plappert sie in der Zeitung "Nice-Matin".
Wenn das so ist, dann sollte vielleicht der deutsche Michel mal unter seiner Decke hervor krabbeln, die Zipfelmütze abstreifen und von Aachen bis Anklam, von Flensburg bis Konstanz auf Putins milde Aufnahmebereitschaft hoffen, statt sich von einem hilflosen Haufen "Regierung" in Berlin unter "Honeckers Nachlass" kujonieren zu lassen.

Wäre doch mal was - oder nicht?
(Übrigens, so ganz stimmt das nicht für Deutschland. Denn die "Gutsherrin" in Berlin scheint wohl nur ausführendes Organ für die wahren "Gutsherren" in ihren glitzernden Bankpalästen zu sein. Das sollte der guten Ordnung halber erwähnt werden.)

Autor:

Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr

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