Ansturm auf Kirche - Bürger wollen Klartext
Emschergenossenschaft klärt Wasser - und Menschen auf

Volles Kirch-Haus, Klaus Persch moderiert. Was ist los?
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Zielgenau strömten weit über 200 Leute in die Markuskirche. Heiß erwartet wurden Grün und Gruga und Emschergenossenschaft. Einlader die BV III. Klaus Persch, Bezirksbürgermeister, moderierte. Janna Klompen Moderatorin Stadtteilprojekt Frohnhausen, notierte. Die Besucher wünschten endlich  Antworten auf Fragen, die ihnen unter den Nägeln brennen.
Beispielsweise, wie geht es weiter mit dem naturnahen Umbau Borbecker Mühlenbach? Mit dem Ex-Fußball-Platz Hamburger Straße? Mit der Radwegeverbindung zur Grugatrasse?

Klaus Persch machte Moderation – klasse - ruhig, souverän.Hans-Gerd Kohl, Altendorfer Bürgerverein, gefiel, „dass Jens-Uwe Drews, Emschergenossenschaft, zunächst die Gesamtmaßnahmen erläuterte - Umgestaltung des Mühlenbachs von der Quelle bis zur Emscher. Ziel, Abwässer in Rohrleitungen, die parallel zum Bachlauf verlegt werden, abzuleiten. Der Bachlauf wird später ökologisch umgestaltet. Der Teil südlich der A40 ist bereits fertiggestellt. Im Bereich Altendorf, Borbeck, Bochold sind die notwendigen Rohrleitungen verlegt.

Bisher fehlten noch die Maßnahmen in Frohnhausen. Die umfassen Bau von Schächten und Regenwasserrückhaltebecken. Die Rohrleitungen mit Innendurchmessern von 3,60 m werden teilweise in offener Bauweise verlegt, oder in unterirdischer Bauweise vorgetrieben. Zu den Arbeiten der Emschergenossenschaft werden Anschlussarbeiten der Stadtwerke notwendig."

Wichtig war für die Besucher: Wie verläuft der Baustellenverkehr? Fahren Schwertransporter durch die Königsberger Straße? Wenn ja, wer kommt für Straßenschäden auf?
Drews versicherte, dass durch die Königsberger keine Schwerlasttransporte fahren. Sondern die Führung verläuft über die Frohnhauser bis Ende der Straße – vorher wird eine Baustraße gebaut. Baumaßnahme bis circa 2022.

Fragen flatterten an Martin Buchacker und Jörg Schwinning – Grün und Gruga - zum geplanten Forst auf dem Ex-Sportplatz Hamburger Straße. „Dazu ist Rückbau der Asphaltfläche nötig. Auftragung von 15.000 m3 kulturfähigem Boden. Dann folgt Aufforstung von 10100 m2 Wald mit heimischen Baumarten, Sträuchern wie Erle, Eiche, Ahorn, Hainbuche, Vogelkirsche.
Fragen zur Rad- und Gehwegverbindung: Hamburger – Königsberger Straße – Grugatrasse?
Maßnahmen sind nötig wie Schaffung einer rund 400 m langen Wegstrecke zwischen Hamburger – Königsberger Straße und Grugatrasse mit Überquerung Borbecker Mühlenbach – dazu Brückenschlag notwendig.Janna Klompen notierte auch außerdem Sorgen von Anwohnern, dass durch Pflanzung von Eichen und Erlen, die in ein paar Jahren sehr hoch sein könnten, eine „dunkle, muffige Ecke, ein Angstraum“ entstehen könne. Beleuchtung?
Grün und Gruga versicherte: Wir wollen hier keinen Angstraum schaffen. Sichergestellt durch die große Breite des Wege (knapp 5,5 m) sowie durch ein angrenzendes Rasenband, einen gestuften Wald-Saum, d. h. dass der Rand des Weges niedrigwüchsig bepflanzt - Richtung Waldesinnere immer ein bisschen höher.  Beleuchtung ist nicht vorgesehen - im Wald auch nicht gestattet. Es sei denn, es würde sich um einen Schulweg handeln, was hier nicht der Fall sei.

Hildegard und Christian Ufer waren sehr angetan von den Referenten. „Sie gingen auf die Probleme ein, versuchten, Unklarheiten zu beseitigen.“
Doris Eisenmenger, st. Bezirksbürgermeisterin: „Eine Bereicherung für diese Region, von der „Köttelbecke“ zum sauberen Bach im GRÜNEN. Besonders freut es mich, dass die Fläche des ehemaligen Sportplatzes bewaldet wird, mit Mischwald; der wird das Klima Nähe der A40 verbessern.“
Doch vor dem "Goldklumpen" die bombige Gefahr. „Die erste Arbeit wird sein, nach evtl. Kampfmitteln zu suchen“ so Klaus Persch.

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