Fokus auf Bauvorhaben im Stadtbezirk

Bezirksbürgermeister Klaus Persch (SPD) und Rolf-Dieter Liebeskind (CDU) (v.li.).
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 Bezirksvertretung III Essen West tagt zum 26. Mal


Es war die letzte Sitzung im Jahr 2017. Getagt wurde dieses Mal im Sitzungssaal des MGH Essen, in der Kerckhoffstraße 22 b. Neben dem Bezirksbürgermeister Klaus Persch, dem 1. stellvertretenden Bezirksbürgermeister Rolf Dieter Liebeskind (CDU) und der 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Doris Eisenmenger (Die Grünen), waren auch die anderen Parteienvertreter anwesend und somit beschlussfähig.


Die Sitzung begonnen hatte an diesem Abend Ricarda Fischer vom Stadtteilprojekt Altendorf. Sie informierte, dass ab sofort der neue Stadtteilführer erhältlich ist, den man sich zum Beispiel in den Räumlichkeiten des Stadtteilbüros abholen kann. Auch berichtete Fischer, dass die erste Integrationskonferenz gut angenommen wurde und dass es 2018 wieder einen Altendorfer Gesundheitstag geben werde. Weiter verwies sie auf den am 8. Dezember 2017 stattfindenden Altendorfer Stadtteilweihnachtsmarkt auf dem Ehrenzeller Platz von 16-19 Uhr.

Präventions- und Bildungskette Markscheideschule

Im Anschluss hatte Markus Bresser vom Jugendamt der Stadt Essen das Wort. Er informierte über die Präventions- und Bildungskette in Essen-Altendorf am ehemaligen Grundschulstandort Markscheideschule. „Wie bekannt, ist die Markscheide als Schulstandort nicht mehr in Nutzung“, erklärt Bresser. „Sie verfällt zunehmend und es sind deutliche Spuren von Vandalismus zu sehen.“ Um dem entgegen zu wirken, soll nun im Rahmen einer Präventionsbildungskette eine neue Nutzung erfolgen, welche im besten Fall mehrere Kooperationspartner unter einem Dach einschließt. Geplant sind hierbei eine KiTa des VKJ (4-5 Gruppen), einer neuer Standort der Jugendhilfe Essen und die Verlagerung der Stadtteilarbeit in diese Räumlichkeiten. „Hiervon versprechen wir uns Synergieeffekte, von denen alle profitieren können“, so Bresser weiter.

Bedürfnisgerechtes Wohnen

Einen weiteren wichtigen Punkt stellten Eva Fendel und Edeltraud Bäger vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung vor. Hierbei ging es um das Planungsgebiet zwischen Frankfurter, Sybel- und Lüneburger Straße in Frohnhausen. „Es handelt sich hier um ein Konzept der bedarfsgerechten Flächenentwicklung mit einer innerstädtischen Nutzung. Hier soll eine Wohnungsbebauung im Geschosswohnungsbau mit ca. 45 Wohneinheiten, Tiefgaragenebene, Grünfläche und Stellplätze entstehen. Dabei soll das Projekt eine Mischung aus gefördertem und freiem Wohnungsbau sein“, erklärt Bäger.
Die größte Nachfragegruppe seien einkommensschwache Senioren und Singles, auf die besonders geachtet werden müsse. Bis 2016 seien lediglich zwei geförderte Wohnungsbaukonzepte verwirklicht worden meinte Bäger weiter.

„Route West“ beschlossen

Weiter wurde die Einrichtung von Fahrradstraßen im Stadtbezirk, lediglich mit ein paar Ergänzungen wie Bordsteinabsenkungen an bestimmten Stellen, so beschlossen. Des Weiteren ging es um die Änderung der Öffnungszeiten der Stadtteilbibliotheken. Dies beinhaltet zum einen eine Öffnung in allen Stadtteilbibliotheken an Spätdiensttagen ab 14 Uhr sowie eine Ausdehnung der Öffnungszeiten an Frühdiensttagen auf 17 Uhr. Das Angebot des Jugendbibliothekszentrums Altendorf wird zudem von zwei auf drei Öffnungstage für den Stadtteil erweitert.
Zum Schluss wurde noch über die Zuschüsse der Bezirksvertretung an Vereine, Verbände, Institutionen und Runde Tische abgestimmt.
Die nächste Bezirksvertretungssitzung der BV III findet am 1. Februar 2018 in den Räumlichkeiten des Lighthouse, Liebigstraße 1., statt.

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