„Herr Löffelsend, wir müssen Ihnen widersprechen“

Die Verhinderung des Familienachzugs, die aktuell in aller Munde ist, macht den Flüchtlingen in Essen und in ganz Deutschland das Leben schwer. „Getrennt sein von der Familie, von Frau bzw. Mann Kindern und anderen, verhindert Integration und Bereitschaft zur Kooperation“, so Daniel Kerekeš, Kreissprecher der Essener Linken.

Das Domradio berichtete Ende vergangenen Jahres von 70.000 Syrern und Irakern, die sich um einen Familiennachzug bemühen.

Daniel Kerekeš weiter: „Ich möchte an dieser Stelle Rudi Löffelsend ganz entschieden widersprechen. Wir können uns nicht immer bloß die kalten Zahlen anschauen, wenn wir über den Familiennachzug sprechen. Wir reden hier über Lebenswege, Schicksale und mehr. Stellen Sie sich vor, Sie wären jahrelang von Ihrem Kind getrennt! Außerdem dürfen wir auch nicht dem Hass von rechts nachgeben, der die Gesellschaft immer weiter vergiftet. Dagegen müssen wir ein Bollwerk der Nächstenliebe und Solidarität aufbauen. Ich würde mir an dieser Stelle wünschen, Löffelsend würde den Worten des Papstes folgen. Mit ihm setze ich mich dafür ein, dass alle Familien, die durch Krieg und Flucht auseinandergerissen wurden, endlich wieder zusammenfinden können.“

Papst Franziskus fand auf einer Christmette mit Flüchtlingen zu Beginn des Jahres folgende Worte: „Die örtlichen Gemeinschaften sollen sich ohne Vorurteile dem Reichtum der Verschiedenheit zu öffnen, die Möglichkeiten und Hoffnungen der Neuangekommenen zu verstehen wie auch ihre Verletzlichkeit und ihre Furcht.“

*Kerekeš selbst ist bekennender Christ und setzt sich für eine offene Welt ein.

Autor:

Daniel Kerekeš aus Essen

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