Jetzt wird gestochen

Im ersten Anlauf hat‘s nicht geklappt, jetzt wird die Stichwahl am 27. September zeigen, wer neuer Essener Oberbürgermeister wird:  Reinhard Paß (links) oder Konkurrent Thomas Kufen, hier gemeinsam bei der 100-Jahr-Feier des KGV Essen-Altendorf.
  • Im ersten Anlauf hat‘s nicht geklappt, jetzt wird die Stichwahl am 27. September zeigen, wer neuer Essener Oberbürgermeister wird: Reinhard Paß (links) oder Konkurrent Thomas Kufen, hier gemeinsam bei der 100-Jahr-Feier des KGV Essen-Altendorf.
  • Foto: Gohl / West Anzeiger Essen
  • hochgeladen von Frank Blum

Würde die Gruppe der Nichtwähler den neuen Oberbürgermeister der Stadt stellen- ihr Kandidat hätte haushoch gewonnen.

Denn: Nur 33,9 % der Essener machten sich überhaupt auf den Weg, um von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Während der amtierende OB Reinhard Paß (SPD) in Altendorf (38,8 %) und Frohnhausen (36,8 %) vor seinem CDU-Konkurrenten Thomas Kufen (Altendorf: 33,9 %; Frohnhausen: 31,3 %) lag, schaut das Gesamtergebnis schon ganz anders aus: Mit 42,5 % aller Stimmen überholte Thomas Kufen Reinhard Paß, der nur auf 33,4 % aller Stimmen kam. Vor der Wahl kursierten noch ganz andere Prognosen.
Was damit allerdings klar ist: Wir dürfen noch einmal an die Urne treten.
Da keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit für sich gewinnen konnte, kommt es am 27. September zu einer Stichwahl zwischen Reinhard Paß (SPD) und Thomas Kufen (CDU).
In den nächsten beiden Wochen werden sich alle Lokalpolitiker also schwer ins Zeug legen, um die Gunst der Wähler für ihren bevorzugten Kandidaten zu gewinnen.
Kleine Bemerkung am Rande: Ganz beachtlich schlug sich auch der Holsterhauser Wolfgang Freye, der für DIE LINKE an den Start ging. Er kam zwar stadtweit nur auf bescheidene 3,8 %, schlug sich in Altendorf (5,8 %) und Frohnhausen (6,5 %) aber gut. Im Stadtkern kam er sogar auf 8,9 % der Stimmen.

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