Einzigartiges! Liebens- und Lebenswertes im Lighthouse
Magischer "Markt im Advent"

Alles handgemacht! Von Menschen ausschließlich mit psychischen Erkrankungen...
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Insider wissen es längst – Muss-Hingehen im November ist der „Markt im Advent“, Lighthouse, Frohnhausen. Zum 8. Mal! Tür öffnen und… Funkeln, Glitzern! Ein unvergesslicher Weihnachtstraum berauscht die Besucher. Etwas ganz Besonderes. Handgemachtes von Menschen, denen es gesundheitlich mal nicht so gut ging, ziehen magisch Käufer an… Ein wahres Herzens-Erlebnis. 

„Wir sind wirklich begeistert von den vielen Besuchern aus der Nachbarschaft. Dass wir zum achten Mal in Folge es geschafft haben mit unterschiedlichen Trägern in der Soz. Psychiatrie den großartigen Markt auf die Beine zu stellen“, strahlt Harald Sadowski, Geschäftsführer vom Markushaus und Lighthouse. „Wir freuen uns riesig, über die Beteiligung von AiD – Diakoniewerk Essen, Förderturm ASB Ruhr e.V., Haus Esmarchstr., Neue Arbeit, Prof. Dr. Eggers-Stiftung, Haus Bruderhilfe, Markus-Haus…“
Wenn man aber glaubt, da glänzen nur Augen von Erwachsenen – falsch. Kinder - wie Sofie und Annelie - sind schier verzaubert von filigranen Engel  mit goldenen Mohnköpfen, blütenweißen klitzekleine Engelchen. „Die finden wir so schön. Wissen aber nicht, was die kosten…“
Kein Problem für Susanne Richter. Die Einrichtungsleiterin der Diakonie Haus Esmarchstraße wird das schon richten. „Das sind hier alles Produktionen, die bei uns in der Ergo- und Arbeitstherapie entstanden sind. Handgemacht von Menschen ausschließlich mit psychischen Erkrankungen.“ Die Qual der Wahl. Da wetteifern Marmeladen, Kekse, Uhren aus Schiefer, kleine Himmelsboten.
 
Alles bei freiem Eintritt

Andrang am Stand Markushaus, Essen-Frohnhausen. Aus Holz gefertigte Artikel, getöpferte Sachen, gehäkelte Schneeflocken locken. Anne Morris, Ergotherapeutin, ist des Lobes voll: „Es läuft super, viel los. Auch das Café zieht. Die Moden-Show vom Diakoniewerk war mega-geil. Livemusik an beiden Tagen. Alles bei freiem Eintritt! Klienten, die wir betreuen, arbeiten mit, stellen ihre Sachen her, die wir verkaufen. Circa 50 Patienten haben wir im stationären Bereich.“ Raphaela strahlt. Sie ist Bewohnerin seit vier Jahren. „Ich habe viele Fortschritte gemacht mit meinen Problemen. Eine gute Sache hier; macht uns richtig glücklich.“

Buchbinde-Arbeiten bringen Bass-Erstaunen am Stand ASB-Förderturm. Nora Bogen, Ergotherapeutin, fächert auf: „Auch Näh-, Mosaik-, Holz und Handarbeiten finden viele Abnehmer.“
Es wird geschwatzt, gelacht! Gestaunt! Gekauft.
Die fröhliche Stimmung schwebt hoch, durch die Türen, lockt immer mehr Interessierte rein. Das Stimmungsflair schaffen Lea und Achim auf ihren Instrumenten mit flügelleichtem Weihnachtspotpourri.

Autor:

Ingrid Schattberg aus Essen-West

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