Pflegenotstand
Pflegedemonstration am 11.12.2021 am Bahnhof Essen West

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Das Pflegebündnis Westliches Ruhrgebiet lädt am 11.12.2021 um 15 Uhr zur großen Demonstration nach Essen ein.
Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat mit den Stimmen von CDU, FDP und den Grünen die Errichtung einer landesweiten Pflegekammer beschlossen.
Doch von den 220000 Pflegekräften Nordrhein-Westfalens wurden nur die wenigsten gefragt, ob sie der Errichtung einer Pflegekammer zustimmen und ob sie in dieser Mitglied sein möchten.
Nun haben die Pflegekräfte in NRW keine Wahl. Alle examinierten Pflegekräfte in NRW müssen sich für die Pflegekammer registrieren, ob sie wollen oder nicht.
Die Pflegekammer vertritt leider nicht die Interessen der Pflegefachkräfte nach schnellstmöglichen Verbesserungen durch bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal.
Jedoch nehmen die Pflegekräfte diese Form der Fremdbestimmung nicht hin.
Deshalb wird zu vielfältigen Protesten gegen die Pflegekammer und für mehr Pflegepersonal aufgerufen.

So lädt das Pflegebündnis Westliches Ruhrgebiet am 11.12.2021 um 15 Uhr zur Demonstration nach Essen ein.

Die Redner:innenliste besteht aus:
Michael Quetting, Gesundheits- und Krankenpfleger, sowie Pflegebeauftragter von Verdi Rheinland Pfalz/Saarland, u.a. bekannt als Organisator eines Streiks bei einem konfessionellen Träger.
Jasmina Dinter, Fachaltenpflegerin der Geriatrie und Gerontopsychiatrie aus dem Ruhrgebiet, bekannt durch das Kunstprojekt als Horrorschwester.
Claudia Lenden, Krankenschwester und politische Aktivistin u.a. bei Pflege am Boden und der Volksinitiative Gesunde Krankenhäuser in NRW.
Heike Strohmeyer, Krankenschwester aus dem Ruhrgebiet, Pflegepolitische Aktivistin der Verdi-Landesbezirksfrauen NRW.
Kathrin Vogler, Gesundheitsexpertin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag.
Katharina Wesenick, Leitung des Landesfachbereichs Gesundheit, Soziales, Wohlfahrt und Kirchen bei ver.di.
Die Moderation übernehmen abwechselnd Caroline Moll, Altenpflegerin aus dem Ruhrgebiet und Gründungsmitglied des Pflegebündnis Westliches Ruhrgebiet und Steve Kretschmann, Krankenpfleger und Gründungsmitglied des Pflegebündnis Westliches Ruhrgebiet.

Der Aufruf zur Demonstration wird von folgenden Gruppen unterstützt:
Oberhausener Bündnis für eine menschenwürdige Gesundheitsversorgung
Pflegebündnis Köln-Bonn
Pflegebündnis OWL
Pflegebündnis Düsseldorf
Pflegebündnis Mönchengladbach
Pflegebündnis Eifel
Pflegebündnis Südwestliches Sauerland
Pflegebündnis Ruhrgebiet
Pflegebündnis Nordwest
Pflegebündnis Aachen/Düren/Heinsberg
Pflegebündnis Hamm-Werl
Pflegebündnis Münsterland
Pflegebündnis Ratingen
Verdi
Pflegebündnis Märkisches Sauerland
Pflegebündnis Krefeld

Für die Demonstration wurde ein strenges Hygiene-Konzept entwickelt, welches weit über das hinaus geht, was die Stadt Essen und die Polizei gegenwärtig von Demonstrations-Organisator:innen abverlangt.
1. Man verzichtet auf eine geplante Route und belässt es bei einer Standort-Demonstration ausschließlich vor dem Bahnhof Essen West, um auf der Strecke den Weg durch ein Nadelöhr zu vermeiden und das einhalten von Abständen besser sicherstellen zu können.
2. Der Demonstrationsbereich wird abgesperrt und ergänzend ein Einlass schaffen, wo die Demonstrationsteilnehmer:innen auf 2G (vollständig geimpft oder genesen) kontrolliert werden. Deshalb werden alle Demonstrationsteilnehmer:innen dazu aufgefordert, die entsprechenden Nachweise mitzubringen. Andernfalls werden jene am Eingang abgewiesen. Ergänzend wird es begrüßt, wenn sich Demonstrationsteilnehmer:innen im Vorfeld der Demonstration nochmal testen lassen.
3. Es werden am Fußboden des Demonstrationsgeschehens mit abwaschbarer Farbe Kreuze in 2 Metern Abstand aufgemalt und alle Teilnehmer:innen der Demonstration gebeten sich auf diese Kreuze zu stellen, um die Abstände einhalten zu können.
4. Obwohl an der frischen Luft demonstriert wird, wird von allen Demonstrationsteilnehmer:innen das durchgängige tragen einer OP-/FFP2-Maske verlangt.
Mit Blick auf die 4. Pandemie-Welle, die Kolleg:innen auf den Covid-Stationen und den Covid-Intensivstationen möchten die Veranstalter:innen es unbedingt vermeiden, weitere Infektionen zu provozieren.

Von dieser Demonstration ausdrücklich ausgeschlossen sind Angehörige des Errichtungsausschusses der Pflegekammer. Diese haben sich mit ihrem Verhalten in den letzten Wochen für jegliche Zusammenarbeit und Mitwirkung disqualifiziert. Sollten sich vor Ort dennoch Angehörige des Errichtungsausschusses zu erkennen geben, bzw auffallen, dann wird die Polizei darum gebeten, diese von der Demonstration entfernen zu lassen.

Pflegebündnis Westliches Ruhrgebiet

Autor:

Pflegebündnis Westliches Ruhrgebiet aus Mülheim an der Ruhr

pflegewestruhr@web.de
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