Pkw-Schlange wird noch länger - Baustellenende offen
Riesenzelte auf "Bröckel-Brücke"

Unter Riesenzelten auf der Hausacker-Brücke wird hart gearbeitet...
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  • hochgeladen von Ingrid Schattberg

Ende der unendlichen Sanierungsarbeiten auf, in, unter der Hausackerbrücke? Noch lange nicht. Leser bohren immer wieder bei uns nach. Absperrungen, Barken – jetzt gar Riesen-Zelte auf der Brücke - verlangen Engelsgeduld von Fahrern. Die Sicht durch das Nadelöhr fordert Nerven. Wir hakten nach bei Straßen NRW...Die Antworten kommen zügig. Im November klärte uns Jutta Swadlo Pressestelle Straßen NRW über das Dilemma „Hausackerbrücke“ in Essen-Frohnhausen auf.
Denn der Brückenzustand ist dermaßen mies, marode – „dass nach Freilegen der Konstruktion erkennbar wurde, dass teilweise auch statische Mängel Straßen NRW veranlasste, Teile des Brückenbauwerkes komplett zu erneuern...

Geplante Bauabläufe mussten neu koordiniert werden, Arbeiten witterungsbedingt verschoben, statische Nachweise erbracht und Ausführungspläne komplett neu erstellt – überarbeitet werden...Ein Großteil der erforderlichen Arbeiten fanden in der Baugrube hinter dem Bauwerk statt.“

Aber das Wetter machte bei ursprünglich vorgesehenen Abdichtungsarbeiten wieder einen Strich durch das Vorhaben. Bis vor gut einer Woche...Jetzt ziehen Riesenzelte auf der Brücke alle Augen auf sich. Leser wollten Genaues wissen. Wir auch.

Hier Antwort von Jutta Swadlo, Straßen NRW. „Wie Sie und Ihre Leser richtig wahrgenommen haben, dauern die Instandsetzungsarbeiten am Bauwerk Hausackerstraße bereits seit langem an. Die RNL Ruhr und die ausführende Baufirma sind bestrebt, die Baumaßnahme schnellstmöglich fertigzustellen. Die Witterung ist leider seit Ende Januar, wie für Wintermonate nicht unüblich, kalt und nass, teilweise ohne Plusgrade. Um die derzeit anstehenden Arbeiten - insbesondere die derzeitig erforderlichen Abdichtungsarbeiten- nicht erneut zum Stillstand kommen zu lassen haben wir uns entschlossen - Zelte aufzustellen.“
Bei Bürgern brodelt das Brücke-Buddeln. Günter K. (Name der Red. bekannt) schüttelt den Kopf. „Die Brücke ist ein absolutes Ärgernis. Besonders der Rückstau bildet sich häufig bis nach Holsterhausen. Ewige Ausreden, warum nicht weiter gearbeitet wird – zu nass, zu kalt. Das geht schon Jahre. Bei Fußgänger-, Radwegen weiß man nicht, woher... Mal stehen die Ampeln hier, dann dort. Man muss kreuz und quer laufen...“

Irgendwann wird die Sonne wieder heiß die Hausackerbrücke bescheinen.

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