Frohnhausen feiert was Besonderes
Geheimnis der feinen Fenster

Spektakuläres Fenster von Axel Barnick, 2017. Am 7. Dezember 2018 ist sein begehbares Adventsfenster, Kerckhoffstraße 200, mit zig LEGo-Steinen zu bestaunen.
Seine Motivation: Die schöne Tradition am Leben zu erhalten.
  • Spektakuläres Fenster von Axel Barnick, 2017. Am 7. Dezember 2018 ist sein begehbares Adventsfenster, Kerckhoffstraße 200, mit zig LEGo-Steinen zu bestaunen.
    Seine Motivation: Die schöne Tradition am Leben zu erhalten.
  • Foto: PRIVAT
  • hochgeladen von Ingrid Schattberg

Es gibt Stadtteile, die ziehen an: mit Markt, Parks, Denkmälern... Denk mal: Essen-Frohnhausen hat alles. Und noch vieles mehr... Ja, mittlerweile laufen sich abends die Leute die Hacken ab, um - nicht nur Punsch zu schlucken, bewirtet zu werden - sondern - ach lesen sie mal -
Die Idee von Gabi Nolte-Federau schlug ein wie der Blitz! Zack! Entflammte einen ganzen Stadtteil.

„Es war bei einem Abendspaziergang in Frohnhausen. Überall sah ich weihnachtlich dekorierte Fenster; dachte, mit einer Ziffer versehen, wären die „Adventsfenster“ wie die Türchen eines Adventskalenders...“
Es begann vor 12 Jahren...„Genügend Familien, die ich ansprechen könnte, gab es, denn damals betreute ich in St. Elisabeth zahlreiche Eltern-Kind-Gruppen. Meine Idee nahm Formen an. Im Dezember 2007 sollte es meiner Vorstellung entsprechend den ersten begehbaren Adventskalender in Frohnhausen geben. Bereits im Sommer schrieb ich „meine Spielgruppeneltern“ an; warb in der Gemeinde-Info für die Idee und begann, für jeden Dezemberabend ein adventliches Programm bestehend aus Texten und Liedern zusammenzustellen.
Mein Anliegen ist, sich wieder bewusst auf den eigentlichen Grund der Adventszeit zu besinnen. Sich weg vom vorweihnachtlichen Stress eine kleine Auszeit zu nehmen, mit Nachbarn und anderen Gästen bei einem Glas Punsch /Tee ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu singen, Geschichten zu hören. Innerhalb dieses Rahmenprogramms werden dann allabendlich um 18.00 Uhr die Adventsfenster feierlich eröffnet."
Die Bilanz?
"Kontakte zu den Familien bestehen bis heute. Viele Spielgruppeneltern von damals sind heute die Gastgeber für den begehbaren Adventskalender. KiTa-Kinder, Jugendgruppen, Kommunionkinder, Konfirmanden, Singles und Senioren beider Gemeinden – praktizierte Ökumene eben - bringen sich ein. Aber auch neue Mitgestalter kommen jährlich dazu, worüber ich mich sehr freue, denn ohne sie alle gäbe es diesen Adventskalender nicht.“
Fakt, der begehbare Adventskalender ist mittlerweile Kult.
Pfarrerin Susanne Gutjahr-Maurer bestätigt: „Inzwischen ist der Kalender bunt, gemischt und ökumenisch. Manche Familien bewirten die großen und kleinen Gäste auch mit Leckereien und immer wird gesungen. Wirklich eine tolle Sache, jedes Jahr aufs Neue.“
Hurra, der begehbare Adventskalender findet just zum 13. Mal statt! Beginn 1. Dezember, Am Richtenberg 2.
„Ich bin sehr glücklich darüber, denn ohne die Frohnhauser leidenschaftlichen Mitmacher ist so ein Projekt nicht möglich“, jubelt Theo Körber, Ratsherr. Dicke Steine plumpsten ihm nach Vergabe aller Leucht-Fenster vor Freude vom Herzen.

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