JobCenter Essen: Sätze für kalte Betriebskosten beim Wohnen zu niedrig

Gleich zwei Mal diese Woche waren die kalten Betriebskosten Thema der hiesigen Presse. Montag berichtete Janet Lindgens in der WAZ Essen über die anstehenden Gebührenerhöhungen bei der Müllabfuhr und dem Abwasser in Essen, zwei Tage später berichtete Holger Dumke im NRW-Teil über steigende Mieten und Nebenkosten im Rheinland.

Aus beiden Berichten wird unterm Strich deutlich, dass

1. die Nebenkosten, auch „zweite Miete“ genannt, in unserer Region überdurchschnittlich stark ansteigen;
2. Essen bei nahezu allen Gebühren ohnehin schon in der Spitzengruppe liegt, sprich: besonders teuer ist.

Gebühren rund ums Wohnen: Essen ist Spitze

Unbeeindruckt davon zeigt sich das JobCenter Essen. Obwohl diese Entwicklung seit langem bekannt ist, hält man daran fest, bei den kalten Betriebskosten nur den Landesschnitt (aktuell knapp zwei Euro pro Quadratmeter) als „angemessen“ anzuerkennen. Ob das noch gerechtfertigt ist bzw. jemals war, darf bezweifelt werden. Mehr hier:

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