ungeborene Zukunft Artikel 3 von 10

Charta der Rechte ungeborener Kinder mal anders
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Einblicke in den Alltag unserer Babys im Mutterleib

Uns reicht heutzutage nicht mehr, was unsere Großmütter sagten: „Mach Dir gute Gedanken, dass ist gut für Dein Kind“. Wir wollen gern genau wissen, ob ein Kind vor der Geburt richtig gesund ist. Und dafür ist sowohl Eltern als auch den Ärzten erschreckenderweise fast jedes Mittel recht.

..... plötzlich vibriert der Bauch, es wird heiß…....................... Häufige Ultraschallkontrollen, routinemäßig in 3D. Was ist das verunstaltete Bild vom Baby nach dieser Attacke eigentlich wert? Ultraschallwellen gibt es in der Natur nicht. Genau bewiesen ist die Unschädlichkeit dieser Wellen also nicht. Wenn ein Ungeborenes uns den Mittelfinger zeigen könnte, es würde das sicher manches Mal mit Nachdruck tun!

Durch diese und andere Tests wissen wir mehr über den Alltag und den Körper unserer Babys vor der Geburt, als über unsere beste Freundin. Doch bei jedem dieser Tests sei zu bedenken: das Ungeborene reagiert hoch empfindsam und verletzlich mit Körper und Seele auf Störungen jeder Art.

Was tut sich in Mamas Bauch… Was passiert da drin mit unserer ungeborenen Zukunft?

1. Wachsen: Jedes Kind wächst individuell nach seinem eigenen Bau- und Zeitplan. Kein Kind ist dem anderen gleich, darum sind statistische Werte, wie sie beim Mutterpass eingetragen werden, nur begrenzt sinnvoll. Die Natur regelt eine Schwangerschaft sehr gut. Wir sollten wieder lernen, auf diese ureigenen Vorgänge zu vertrauen.

2. Schmecken: Sobald das Ungeborene schluckt, etwa ab dem dritten Monat, schmeckt es sehr intensiv, ob Mama scharf, süß oder sauer gegessen hat. Ihm entgeht nichts.
Das Baby nuckelt schon Wochen vor der Geburt am Daumen. Es bereitet sich damit auf das Gestilltwerden vor.

3. Hören: Ab der Hälfte der Schwangerschaft ist das Gehör voll entwickelt. Das bedeutet, dass das Kind bis zu seiner Geburt die Stimmen seiner Eltern genau kennt und von andern unterscheidet. Es hört, wie die Eltern miteinander reden. Laut, zärtlich, entspannt oder gestresst sind.

4. Fühlen: Seit den 1990er Jahren haben die Forscher herausgefunden, dass Botenstoffe/ Hormone im Körper der Mutter die Gefühle erst ermöglichen. Sie erreichen auch das Kind. Das schwimmt sozusagen im Hormongemisch der Mutter. Darum hat die Oma doch recht mit den guten Gefühlen. Es ist nachweisbar, dass Kinder von dauergestressten Müttern später leichter unter Stress geraten. Das erhöht das gesundheitliche Risiko für das spätere Leben. Auch Traurigkeit, Ärger und Erschrecken teilen sich dem Baby mit. Schwangere sollten darum harte Videos, Lärm und Horrorfilme unbedingt meiden.

5. Denken: Darüber, was ein Ungeborenes „weiß“, denkt oder träumt, wissen wir wenig. Aber in Kinder- und Erwachsenentherapien sehen wir, dass Kinder in größerem Maße am sozialen Leben der Familie Teil haben, als wir je ahnen konnten. So bekommen Kinder mit, wenn sie ursprünglich zu zweit waren, was nicht selten vorkommt.

6. Seelisch-körperliche Gesundheit: Vom Beginn des Lebens an ist das Ungeborene körperlich und seelisch zumeist gesund. Die Einflüsse der Umwelt, denen es trotz Schutz des Bauches der Mutter, ausgesetzt ist, wirken sich auf die kleine Seele aus. Stress und Angst sind am folgenreichsten für die seelische Gesundheit, ebenso wie Überforderungen des zarten Lebewesens durch laute Beschallung mit Musik oder Lärm, Eingriffe in die „Privatsphäre“ wie Fruchtwasserentnahme und Druck auf den Bauch.

Der Rhythmus des Kindes hängt ab vom Rhythmus der Mutter.
Sie braucht Schonung und Ruhezeiten, oft mehr als ein stressiger Berufsalltag
es erlaubt. Klar, das dies aufgrund gesellschaftlicher Vorgaben passiert.

Aber folgenlos ist es nicht.

Medizinische Eingriffe: Die meisten pränataldiagnostischen Tests und Eingriffe (also während der Schwangerschaft) sind überflüssig. Darum müssen sie auch selbst bezahlt werden. Sie versprechen Sicherheit über den Gesundheitszustand des Kindes. Dabei wird nicht ausreichend berücksichtigt, dass Kinder auf Eingriffe z. T. heftig reagieren. Die Fruchtwasserentnahme z. B. birgt tödliche Gefahren; 5 Kinder bei 1000 Eingriffen sterben. Wie viele gerade noch überleben, ist nicht bekannt. Trotzdem wird werdenden Eltern immer wieder zugeraten, solche Tests zu machen, obwohl auch bewiesen ist, dass es viele falsche Messungen gibt.

Die „Charta der Rechte des Kindes vor und während seiner Geburt“ sagt u.a.:
• Jedes Kind hat das Recht, schon vor der Geburt als eigene Person geachtet und respektiert zu werden.
• Jedes Kind hat das Recht darauf, dass medizinische Interventionen (Eingriffe) von Anfang an immer auch auf ihre seelischen Auswirkungen hin reflektiert und verantwortet werden.

www.geburt-und-leben.com

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Artikel in Zusammenarbeit mit www.greenbirth.de

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