Berlin - unvergessliche Einblicke

Zellengang im Stasi-Gefängnis. Hier vegetierten Menschen wie Tiere - sie mussten Wochen oder Monate unter menschenunwürdigen Bedingungen dort leben. Mit schimmeligen Haaren...Foto: Guntmar Kipphardt
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  • Zellengang im Stasi-Gefängnis. Hier vegetierten Menschen wie Tiere - sie mussten Wochen oder Monate unter menschenunwürdigen Bedingungen dort leben. Mit schimmeligen Haaren...Foto: Guntmar Kipphardt
  • hochgeladen von Ingrid Schattberg

Aufwändige Zuwendung für 50 Essener – „Matthias Hauer CDU MdB hautnah erleben“!

50 Essener brennen darauf! ICE - 528 Kilometer - Berlin-Hauptbahnhof. Zack! Nicht zu übersehen ist Martina Faust. Die Stadtführerin reckt ein Schild hoch: Hauer „Mir nach! In den roten Bus!“ Der sticht ins Auge. Nagelneu! 300000 Euro! Davon gibt’s 60, strahlt „unser“ Chef-Fahrer. Neun Polizistinnen/Polizisten fahren mit...In zivil. Na, warum wohl? Den Beruf sieht man ihnen nicht an. Obwohl - breite Schultern, Arme wie Stämme...Abwarten...!

In Berlin schiebt die Polizei über 1 Mio. Überstunden vor sich her... Martina kennt Berlin – wie ein wandelndes Lexikon. Zahlen sprudeln: 150000 Personen im Jahr werden durch das Bundespresseamt nach Berlin eingeladen.
Berlin ist die grünste Hauptstadt Europas; über 30 %Grünfläche. Die Stadt sitzt auf sieben Billion Kubikmetern Grundwasser. 500 Brunnen; die meisten sprudeln aber nicht  - aus Spargründen. Circa 400000 Bäume stehen im Tiergarten - 700000 im Stadtkern.

Berlin – coolste Stadt der Welt – steckt voll Gegensätze. Designer-Läden wie Perlen aneinander geschmiegt - Kurfürstendamm. Auf der anderen Straßenseite liegen Obdachlose abends auf dem Bürgersteig. 10000 Obdachlose zeigt die Statistik.

Während das Fußball-Weltmeisterschaft-Endspiel in allen TV-Lokalen Fans anlockt, legen Besucher an der Gedächtniskirche Blumen, Kerzen auf Treppen. Neigen ihr Haupt – im Gedenken der 16 Toten beim Terroranschlag Weihnachtsmarkt am 19. Dezember, 20 Uhr.

Leider, Berlin konnte zwar nur im „Herz“-Stück bereist, besprochen, begangen werden – aber die Essener waren vom Kontrastprogramm begeistert. Führungen u. a. durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen, Führung Gedenkstätte Postdamer Abkommen, Schloss Cecilienhof.
Packender Vortrag über Aufgaben und Arbeiten des Parlaments, Deutscher Bundestag. Spannende Diskussion mit Matthias Hauer im Deutschen Bundestag (Reichstagsgebäude).
Informationsgespräche Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Übrigens, Fragen werden dort gern beantwortet: www.bm.bund.de oder buergerservice@bmi.bund.de

Zur Essener Polizei. Die wollten Matthias Hauer hautnah in Berlin erleben. Hans-Peter Elke bilanziert: „Diese Möglichkeit nutzten wir, neun Polizistinnen, Polizisten. Ein abwechslungsreiches 4-Tage-Programm, gefüllt mit den Besuchen historisch-politischer Orte und Gespräche mit unserem Abgeordneten und seinen Mitarbeitern- offen und auch kontrovers!“
Tief beeindruckt vom Gang ins ehem. Untersuchungsgefängnis der Organisation „Schild und Schwert“ wie sich die Staatssicherheit der DDR gern nannte. „Der düstere Ort in Hohenschönhausen bleibt uns in Erinnerung. Wie viele Frauen und Männer dort in gepolsterten schalldichten und lichtlosen Kellerverliesen zur „Beruhigung“ eingesperrt waren? Monate, Jahre weggeschlossen, fast ohne menschlichen Kontakt. Ohne Wissen, wo man sich befindet! ‚Gut, dass wenigstens mein Verhörer mit mir spricht und ständig nach dem Geständnis verlangt!’, dachte sicher so manch verzweifelter Gefangene...Ja, diese Reise wird uns sicher in Erinnerung bleiben!“

„Respekt vor der Arbeit von Matthias Hauer in Berlin. 14 bis 16 Stunden täglich in Gremien, Anhörungen, in Ausschüssen oder in Gesprächen mit Sachverständigen – da bekommt man ein ganz anderes Bild vom Abgeordneten in Berlin“ so Gabriele Kipphardt. „Dennoch nimmt er sich Zeit für jeden Einzelnen, hört zu, antwortet sachlich, höflich aber bestimmt“, ergänzt ihr Mann Guntmar Kipphardt.
„Tief berührt waren wir vom Besuch des Stasi-Gefängnisses. Begleitet von einem ehemaligen Insassen, der wegen „Republikflucht“ dort eingekerkert war. Hier wurden Regimekritiker oder Menschen, die das Unrechtssystem der DDR verlassen wollten, mit tagelangem Schlaf- und Essensentzug bei völliger Isolationshaft solange gefoltert, bis sie alles gestanden und Dossiers über die nächsten Verwandten, Nachbarn oder Freunde anfertigten“, erinnert Kipphardt.

Die 21-jährige Tami, fand es „sehr nett, dass Herr Hauer oft persönlich dabei war, so dass man ihn nicht nur von Wahlplakaten kennt, sondern sich ein eigenes Bild von ihm machen konnte.“

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