Leidenschaftliche Helfer packen EPA-Krise

Die Stimmung steigt - Markus Pajonk hebt mit dem harten Kern 'EPA' aus dem Tiefpunkt an - zum erneuten Höhenflug! Wie? Eine packende Sache! Foto: Schattberg
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  • Die Stimmung steigt - Markus Pajonk hebt mit dem harten Kern 'EPA' aus dem Tiefpunkt an - zum erneuten Höhenflug! Wie? Eine packende Sache! Foto: Schattberg
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Neue Schultern gesucht! Wer hätte das gedacht - EPA - Deutschlands einzigartige Vorzeige-Bürgerinitiative seit 2014, steckte in der Krise. Schluss oder weiter so? Nein! Keine Optionen für Markus Pajonk, Organisator von „Essen packt an“! Klärung wurde gefordert von Anpackenden bei „Tacheles reden“. Es ging letztendlich um „Leben oder Tod“...
Treffpunkt: Ruhrtropolis, Kastanienallee. Eine übersichtliche Gruppe – zwei Dutzend, diskutieren bei unserem Eintreffen leidenschaftlich. Ergebnis? Schmeißt Pajonk das Handtuch? Gott sei Dank, er bleibt der Bürgerinitiative treu! Moment!

Alle arbeiten ehrenamtlich. Haben einen Beruf. Folge: Pajonk wird weniger Aufgaben in Zukunft erfüllen. Es werden neue Schultern gesucht. Frische Helfer sind willkommen, die ihre Stärke eher im administrativen Bereich sehen würden. Weiterhin wird sich Pajonk um Kernthemen Koordination und Sprecher kümmern.

Zusammenfassend: Als Moderatorin fand sich schnell Kira Kerber aus den eigenen Reihen. Wichtigster Punkt - „Umgang miteinander“.
Pajonk eindringlich: "Einigkeit bei allen, dass es freundlicher werden muss. Auch, dass die veränderte Kommunikationsart, bedingt durch Social Media, besser erklärt, begleitet wird. Dieser neuen Herausforderung einer anderen Art der Kommunikation will man sich neben allen Projekten stellen. Denn nicht jede Pauschalkritik war für die Diskutanten nachvollziehbar. Besser herausgearbeitet werden soll, dass die öffentlichen EPA-Gruppen „gläserne Besprechungsräume“ sind."

Themen waren u. a. „Eiskalt helfen“, sowie Lagersituation in Frohnhausen oder regelmäßige Touren, da man auch bei noch sonnigen Temperaturen daran denken muss, dass es nicht so bleibt. "Vorbereitung wie Rucksackbestellungen oder Personal-Einsatzplanungen muss zügig in Angriff genommen werden.“
Das Thema Finanzen wird dank der „Deutschland packt an“- Idee in Kürze anders aufgestellt sein. Ebenso wird es mehr verlässliche Ansprechpartner für „Essen packt an“ geben, sie werden sich mehr in Gruppenbesprechungen und – Prozessen beteiligen.

Eiskalt helfen! - Zusammenarbeit mit dem DRK bleibt. „Ab 0 Grad fahren wir als Streetworker raus; wünschen uns das DRK ab minus 5 Grad mit ihrem Zelt als Unterstützung, wohin wir dann Menschen, welche keinen warmen Schlafplatz haben, hinbringen. Wichtig ist, dass es durchaus mit den Institutionen der Stadt Essen, wie z.B. in der Lichtstraße, Möglichkeiten gibt, welche bereits immer Schlafplätze anbieten. Wir springen nur dann mit dem DRK ein, wenn diese belegt sind und oder die betreffende Person Hausverbot in diesen Institutionen hat. Anrufe, wenn eine Person gefunden wird, wir zur Hilfe gerufen werden – gehen beim Obdachlosenbotschaft-Handy ein. Hierfür werden wieder interne Flyer erstellt.“

Pajonk fächert auf: „Viele Weiterbildungen, Schulungen werden über EPA angeboten. EPA ist eine der wenigen Bürgerinitiativen, die so was anbietet. Auch Lehrgänge, Schulungen, wie z.B. die IFSG oder Gas-Schulung für das Suppenfahrrad. Ebenso hatten wir Schulung zu Infektionskrankheiten, wie die Ansteckung vermieden werden kann. Kam prächtig an. Wird wiederholt!"                                                                                                                             Mitmachen bei „Essen packt an“: Mittwochs, 17-20 h, WiederbrauchBAR, I. Weberstraße15

Autor:

Ingrid Schattberg aus Essen-West

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