Sanierung oder Neubau? Gesamtschule Bockmühle kann nach Brand Schulbetrieb teilweise aufnehmen

Begutachtung des Brandschadens an der Gesamtschule Bockmühle
v.l.n.r : Schuldezernent Peter Renzel, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Co-Dezernent Dieter Schmitz, Harald Groh, Schulamt, Regine Möllenbeck. Schulamt, Elmar Schmitz, Vorsitzender der Elternvertretung der GSB, Stephanie Frevel, Immobilenwirtschaft und Dirk Miklikowski von der GVE
  • Begutachtung des Brandschadens an der Gesamtschule Bockmühle
    v.l.n.r : Schuldezernent Peter Renzel, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Co-Dezernent Dieter Schmitz, Harald Groh, Schulamt, Regine Möllenbeck. Schulamt, Elmar Schmitz, Vorsitzender der Elternvertretung der GSB, Stephanie Frevel, Immobilenwirtschaft und Dirk Miklikowski von der GVE
  • Foto: Elke Brochhagen
  • hochgeladen von Lokalkompass Essen-West

Die Gesamtschule Bockmühle kann Schulbetrieb teilweise nach dem Ende der Ferien wieder aufnehmen. Dies meldet die Stadt Essen.

Nach einem Brand in der Schule im Stadtteil Altendorf vor rund zwei Wochen laufen die Arbeiten derzeit auf Hochtouren. Nun heißt es aus dem Rathaus, 37 Räume könnten zum Schulstart wieder genutzt werden. Neun Räume würden teilsaniert und fünf kernsaniert werden. Bis zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres würden diese geschlossen bleiben.
Während einer Begehung haben sich Oberbürgermeister Thomas Kufen und Schuldezernent Peter Renzel sowie weitere Personen der Verwaltung ein Bild vom Schaden an der Gesamtschule Bockmühle Essen gemacht.

Der Fachbereich Schule der Stadt Essen steht bereits in Kontakt mit der Bezirksregierung sowie umliegenden Schulen, um fehlende Klassenräume ortsnah zur Verfügung stellen zu können. "Wir hoffen auf schnelle Nachbarschaftshilfe, sind hier aber guter Dinge", so Schuldezernent Peter Renzel. "Die Situation, die sich heute hier zeigt, ist besser als wir erhofft hatten. Ein Großteil der 1.500 Schülerinnen und Schüler können nach den Ferien in ihre Klassenräume zurückkehren. Wir werden darüber hinaus versuchen, Interimslösungen am Standort zu finden, wie beispielsweise in den gerade fertig gestellten Naturwissenschaftlichen Räumen. Die genauen Planungen werden in den nächsten Tagen gemeinsam mit der Schulleitung besprochen und festgelegt."

Eine Machbarkeitsstudie zur zukünftigen Situation der Gesamtschule Bockmühle ist bereits bei der Stadttochter GVE in Auftrag gegeben. Die Schule soll mit Hilfe von kommunalen- sowie Landesmitteln in Höhe von 35 Millionen Euro saniert werden. Die Machbarkeitsstudie, die bis Jahresende fertiggestellt sein soll, soll auch zeigen, ob ein Neubau an gleicher Stelle eventuell wirtschaftlicher sein könnte. "Wir sind es den Schülerinnen und Schülern, dem Lehrerkollegium und auch dem Stadtteil schuldig, eine gute Lösung für die Schule zu präsentieren", so Oberbürgermeister Thomas Kufen während der heutigen Begehung. "Wenn sich im Rahmen der Studie heraus stellt, dass ein Neubau sinnvoller ist, wird sich die Verwaltung auch entsprechend dafür einsetzen."

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