So kriegt man Kirchen voll - kolossaler Kirchenmagnet

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Wie kriegt man Kirchen voll? Das Geheimnis kennt Ute Werner. Denn Jahr für Jahr ist im Stadtteil Altendorf im frischen Jahr das „Altendorfer Konzert nach Weihnachten“ begehrt, beliebt, ausverkauft. Seit 36 Jahren zieht es Bürger aus Essen und Umgebung an. Da wurde in der festlich geschmückten St. Mariä Himmelfahrt nicht nur abgespielt – sondern es war eine raffinierte Inszenierung mit viel Gefühl…

Was wäre, wenn wir Ute Werner nicht hätten? Tja, wollen wir gar nicht dran denken. Denn sie schuftet Wochen vorher. Plant, organisiert, rennt, telefoniert. I-Tüpfelchen: „Das Besondere am Konzert ist, dass wir immer mal den Konzertraum wechseln; nie nur in einer Kirche das Konzert geben.“
So ein Mammut-Werk mit 250 Mitwirkenden mit Goldkehlchen auf die Beine zu stellen, ist unbestritten schon eine Mutprobe. Dazu die Programmstruktur – die war wieder einmal aufs Feinste ausgetüftelt.

Der festliche Bläser-Auftakt wurde anrührend eingefädelt mit dem Posaunenchor der Christuskirche. Der Chor der Christuskirche/Kleine Kantorei Essen, mit Streichern begleitet, musizierten filigran aus der „Trinitatismesse“ von Mozart.
Das Blockflötenensemble der Christuskirche bereicherte das Konzert mit fein kammermusikalischen Tönen.

Erstmalig dabei Nova Cantica Essen mit modernen Arrangements – mitreißend dargeboten.

Die Sängervereinigung Essen-Frohnhausen 1868/71 begannen ihre Lieder in schlichter Weise mit „Vom Himmel hoch“, endeten beschwingt mit „Irischer Segenswunsch“.

Wie Perlen reihten sich harmonisch der Chor 2000 Frauenchor, Chor „Via Nova“, das Blockflötenensemble der Christuskirche zu einer glänzenden Schmuckkette aneinander.

Der KAB-Chor Essen-Altendorf 1891/MGV Heimaterde 1928 und Männerchor der König-Brauerei 1930 ließen ihre Stimmen erschallen vom feinsten Piano bis zum jubelnden Fortissimo.

Ergreifend, anrührend der „Aufstand“ der über 500 Kirchenbesucher beim gemeinsamen Abschlusslied „O du fröhliche…“

Es war wieder ein großes Ereignis. Glück hatten alle, die noch einen Platz ergattern konnten. Denn die Atmosphäre, das Flair, war erhebend, feierlich. Auch für Michael Spee mit Familie ist es ein jährliches Muss, das zu erleben „Ein kulturelles, schönes Ereignis für Altendorf.

Eben, eine starke Bereicherung für den Stadtteil!“

Fotos: Michael Gohl / West Anzeiger

Autor:

Ingrid Schattberg aus Essen-West

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