Workshop mit BürgerReportern: Am Ende steht ein riesiges Danke und viel Arbeit

Gruppenbild und Daumen hoch für den Workshop zur Zukunft des Lokalkompasses. Foto: Lukas
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  • Gruppenbild und Daumen hoch für den Workshop zur Zukunft des Lokalkompasses. Foto: Lukas
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Ein bisschen Aufregung schwang schon mit, als wir - die Redaktionsleitung (Thomas Knackert, Martin Dubois, Jens Steinmann und ich) uns gestern aufmachten zum Unperfekthaus. Ein Workshop mit BürgerReportern und Redakteuren zur Zukunft des Lokalkompasses. Was würde uns erwarten?

Knapp fünf Stunden später qualmten unsere Köpfe, so viel Input hatten wir bekommen. Dank vieler Mit- und Querdenker, Ideenentwickler und Kreativer waren seitenweise Ideen auf Flipcharts gesammelt worden, die nun ausgewertet, geprüft, entwickelt und weitergedacht werden wollen. 

Aber der Reihe nach: Obwohl einige BürgerReporter trotz vorheriger Zusage den Termin leider nicht wahrnehmen konnten und deshalb einige Stühle leer blieben, war die Gruppe mit 25 Teilnehmern durchaus "arbeits- und abstimmungsfähig". 

Zeitgemäß, aufgeräumt, modern: Der LK nach dem Relaunch

Zunächst aber galt es zu gucken - denn Redaktionsleiter Thomas Knackert stellte den "neuen" Lokalkompass vor, der im zweiten Quartal 2018 live gehen soll. Als erstes Funke-Anzeigenblattportal ist "MeinAnzeiger" in Thüringen gestartet - und ähnlich wird auch der Lokalkompass demnächst aussehen: Übersichtlicher, zeitgemäßer und aufgeräumter kommt das neue Onlineportal daher. Thomas Knackert stellte die grundsätzliche Navigation auf der Seite und die neue Beitragserstellung vor. Währenddessen zückten viele BürgerReporter eifrig Kameras und Handys und hielten das Gezeigte in Bildern fest.

Auch das Cockpit stieß auf großes Interesse. Mit diesem Tool, das künftig nicht nur Redakteuren, sondern auch BürgerReportern zur Verfügung gestellt wird, lässt sich die Performance eines Beitrages ablesen. Wie viele Leser kamen über Social Media, wie viele aus dem Portal und wie viele über Suchmaschinen zu meinem Artikel? Diese Frage lässt sich demnächst mit wenigen Klicks beantworten. Die Redaktionsleitung plant in der Folge Schulungen für interessierte BürgerReporter, damit diese ihre Beiträge SEO-optimiert aufbereiten und somit noch mehr Lesern zugänglich machen können.

Kritik und Verbesserungsvorschläge waren gefragt

Dann waren die Teilnehmer gefragt: "Welche Kritikpunkte habt ihr, welche Verbesserungsvorschläge?", wollte Head of Digital Content Miriam Dabitsch wissen.
Die Themenvielfalt, die in der kommenden Dreiviertelstunde genannt wurde, war zu breit, um sie hier wiederzugeben.
Einige wichtige Stichpunkte: "Wie werden neue BürgerReporter gewonnen?", "Welche Rubriken braucht der LK?", "Wie kann die Kommunikation zwischen Redaktionen und BürgerReportern verbessert werden?", "Soll das Punktesystem abgeschafft werden?", "Wie kann die Suchfunktion verbessert werden?"

In Kleingruppen wurden die wichtigsten Themen dann bearbeitet, Ideen entwickelt und verworfen, diskutiert, Lösungen gesucht und gefunden. Aber auch der Austausch zwischen Redakteuren und BürgerReportern kam nicht zu kurz. "Wie seid ihr eigentlich zum LK gekommen?", war nur eine Frage, die die Verlagsmitarbeiter brennend interessierte. Diese und viele weitere konnten beim gemeinsamen Abendessen vertieft werden, bevor es in den Endspurt, die Präsentation der Ergebnisse, ging.

Viele Ideen entwickelt

Auch hier aufgrund der Fülle nur einige Ideen/Ergebnisse: 
* Das Punktesystem spaltet seit Jahren die Geister! Die Idee: Jeder BürgerReporter kann individuell entscheiden, ob er diese Funktion aktivieren möchte oder nicht. Nun gilt es, die technische Machbarkeit zu prüfen.
*  Die Rubriken reichen nicht aus! Vorschläge: Neue Rubriken "LK-Gemeinschaft", "Blaulicht" und "Reisen und Entdecken", dafür "Leute" und "Spaß" raus.
* Die Zusammenarbeit zwischen Redaktionen und BürgerReportern könnte besser laufen! Vorschläge: BR in die Redaktion einladen, direkte Ansprache der BR in der Zeitung oder auch direkte Anfragen an BR: "Findest Du das Thema interessant?"
* Die Netiquette im LK ist ein Vorteil gegenüber anderen Plattformen! Ideen: Die Vorteile des Portals in einer neuen Kampagne vorstellen, mehr Aktionen, Gewinnspiele etc.; Crossmediale Arbeit ausbauen. 

Wir sagen Danke!

Am Ende bleibt uns, den Veranstaltern dieses Workshops, nur eines: Wir sagen Danke für die Zeit, für das Engagement, die Gedanken und Ideen der Community und der Redakteure. Dank Euch ist der Lokalkompass das, was er heute ist. Gestern ging es einen weiteren Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. Wir haben nun jede Menge Arbeitsaufträge - und das ist gut so!

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