Essen-Altendorfer Gesundheitstag im Frühlings-Fieber
Achtungsvolles vom Allbau - Unerhörtes von Zähnen

"Wir haben noch immer sehr, sehr schlechte Zähne bei ganz kleinen Kindern aufgrund der Nuckelflaschen. Karies, weil zum Teil zu viel Zucker drin ist". Keine süße Botschaft von Silke Schuhmann, Zahnärztin der Stadt Essen (nicht a. Foto).
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  • "Wir haben noch immer sehr, sehr schlechte Zähne bei ganz kleinen Kindern aufgrund der Nuckelflaschen. Karies, weil zum Teil zu viel Zucker drin ist". Keine süße Botschaft von Silke Schuhmann, Zahnärztin der Stadt Essen (nicht a. Foto).
  • Foto: Gohl
  • hochgeladen von Ingrid Schattberg

Gesundheit gratis! Wer den Weg nicht wagt – dem kann wahrlich nicht geholfen werden! Der 5. Gesundheits-Anziehungspunkt, Ehrenzeller Platz, packt das know how tief an der Wurzel. Mit Klärchen von oben! Unten mit Akteuren, die mit inniger Begeisterung, bravouröser Beratung, Hilfe strotzen.
Gesundheit – unser höchstes Gut –beginnen wir mit A – Allbau! Umgeben von Frühlingsblumen strahlt Annette Giesen. Die Allbau-Sozial-Managerin weist auf das zweitwichtigste Gut hin: Heimat. Die vier Wände... Gesund Wohnen: Damit die eigenen vier Wände nicht krank machen... Wie man sich verhält, nachdem man neue Möbel gekauft hat... Wie lüfte ich die Wohnung richtig... "
Giesen gibt Gas: „Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für den „Ehrenzeller Frühling“, Ehrenzeller Platz, 24. April, 15-18 Uhr.“

Andrang am Stand Perspektive e.V. Anke Grunden Geschäftsführerin bestätigt: „Psychisch Kranke nehmen zu. Aber es gibt Hilfe. Ein multiprofessionelles Team hat immer ein offenes Ohr für Sorgen und Anliegen. Fragen: Eulerstraße 17, Telefon 0201/50887640.“

Ohne Job nix los? Muss nicht sein. Nicht verzagen, Katharina Hoppen fragen, Leitung Zentrum für Joborientierung. „Stellen bieten wir beispielsweise an im Frühlingscafé, Kreativcafé. Bei uns kann man auch sehr günstig Mittagessen“. Eulerstraße 17.

Begeisterung bei der elf-jährigen Melis, Stand Bewegungskita St. Clemens Maria Hofbauer, Ein Schild lockt sie: Was sind Sinnesorgane: 1) Bein, Ellenbogen, Bauch; 2) Augen, Nase, Ohren; 3) Bauchnabel, Haare, Po! „Zwei!“ weiß Melis. Sie beteiligt sich auch am Gewinnspiel an 17 Ständen. Wie gefällt das Fest? „Sehr gut. Man lernt sehr viele Sachen. Wie Wünsche-Wagen. Der erfüllt totkranken Menschen den letzten Wunsch.“

Sehr gefragt ist Timon Reinhold, Bundesfreiwilligen Dienst, am ASB-Wünsche-Wagen - Initiative des ASB Deutschland, Richterstraße. „Die Nachfrage ist hoch. Circa drei Wünsche erfüllen wir pro Woche. Für mich ist beeindruckend die Energie, die Menschen in ihren letzten Tagen aufbringen; die Lebensfreude, die noch in ihnen steckt.“ Starkes Interesse für den Wünsche-Wagen haben die Frohnhauser Ursula Lichte-Ruppe und Dr. Reinhard Ruppe. „Unsere Freundin liegt im Hospiz Borbeck. Ihr großer Wunsch: Die Henrichshütte, Hattingen, zu besuchen. Das möchten wir organisieren.“
Kontakt: wuenschewagen@asb-ruhr.info

Als Ursula Lichte-Ruppe die Melodia-Brass, Essen, hört, ist sie hin und weg. „Haben Sie Lust bei uns zu tröten?“ Sie überlegt. „Ich spiele Klarinette.“ Immer dienstags über der Sakristei, Proberaum St. Maria Himmelfahrt, Altendorfer Dom.

Alles im Blick hat Ricarda Fischer Stadt Essen. Sie lobt den tollen Chor von Julius Wermter, Gruppe new voice, Altendorfer Jugend. Applaus prasselt. Schlag auf Schlag geht’s weiter. „Die Clementönchen sind schon da. Viel Spaß noch!“ Guck mal, der Julius wird geküsst, geherzt. Wow, die Jugendlieder begeistern, ziehen magisch die Menschen an. „Wir freuen uns immer, dass Jugendliche so toll für das Altendorfer Geschehen beitragen.“ Schon auf der „Matte“bei Wermter steht Rapper und Schüler Sherbel Mardini. Bravo sein Hip Hop über die vielen Rassen in Altendorf... Lob fällt von Alina Guthknacht, 19-jährige Sängerin: „Der ist super lieb, nett, musikalisch sehr begabt!“

Blitzeblank strahlt das Zahnputzmobil vom Gesundheitsamt „Zahnmedizinische Gruppenprophylaxe Arbeitskreis Essen“. Die acht-jährige Fatin hält stolz fest das Geschenk Zahnbecher, Zahnbürste, Zahnpasta. „Ich putze mit täglich 3 x die Zähne – auch nachts.“Birgit Bick kann Klartext: „Der ganze Essener Westen, Norden putzt viel zu wenig Zähne. Manche nie! Wir sind präsent in KiTa, Schulen seit 20 Jahren. Es wird leider nicht besser...“
Silke Schuhmann, Zahnärztin der Stadt Essen, bestätigt: „Erfolge sehen wir nur dann in Kitas an Zähnen, wenn auch auf gesunde Ernährung geachtet wird. Das Zusammenspiel Pflege und Ernährung muss stimmig sein. Wir haben noch immer sehr, sehr schlechte Zähne bei ganz kleinen Kindern aufgrund der Nuckelflaschen. Karies, weil zum Teil zu viel Zucker drin ist. Wir müssen Zahnpflege erreichen vom 1. Zahn an – flächendeckend jährlich in 60 KiTas und 20 Grundschulen mit Eltern und Gesundheitsamt. Putzen ist ein Lernprozess.“

Hinzieher - Hörsyteme Wessling. Saskia Meyer-Pohrt, Filialleiterin Am Fliegenbusch betont: „Das Interesse ist groß in allen Altersklassen.“ Jürgen Rudi Köhler bemerkt: „Starke Nachfragen über neue Techniken. Deshalb der Vortrag „Neues aus der Welt des Hörens“ mit Ansgar Wessling, 11. April, 18-19 Uhr, Bootshaus im ETUF. Freier Eintritt.“Befreit zeigt sich Angelika Otto: „Ich finde es total klasse mit dem kostenlosen Hörtest. Hier hat man weniger Hemmschwellen. Ich würde mich sonst nicht ins Geschäft wagen, um mich Testen zu lassen.“ Und? „Alles in Ordnung.“

16.30 Uhr Gewimmel! Alle Hände voll zu tun haben Ricarda Fischer und Hans-Gerd Kohl, Vertreter der BV III, mit dem Kinderandrang. Alle waren fleißig, besuchten 17 Stände, notierten. Jeder Teilnehmer ist Gewinner; sahnten bunte Preisen ab wie Spiele, Bobby Cars.

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