Auf die Plätze, fertig - los!
Der Essener Sportbund (ESPO) sorgt für Trainernachwuchs

Frisch gebackene Übungsleiter freuen sich auf ihre neuen Aufgaben, hier mit Projektleiter Nils Grunau, ESPO (li.)
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  • Frisch gebackene Übungsleiter freuen sich auf ihre neuen Aufgaben, hier mit Projektleiter Nils Grunau, ESPO (li.)
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So einiges hat sich getan, seitdem 22 hochmotivierte Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, teils Schüler der Realschule, sowie neu zugewanderte Jugendliche statt der Schul- die Turnbank drückten.
Aus Sporthelfern wurden Übungsleiter 
Wie bereits in den Sommerferien 2018 kamen auch in diesem Jahr sportbegeisterte Mädchen und Jungen, die bereits das Sporthelfermodul erfolgreich absolvierten, für eine Woche in den Sommerferien in der Turnhalle der Elsa-Brandström-Realschule zusammen, um für den Übungsleiterschein zu trainieren und zu lernen. „Auch in diesem Jahr freuen wir uns sehr, dass die Elsa-Brandström-Realschule mit uns kooperiert und die Sporthalle zur Verfügung stellt“ so Nils Grunau, Projektleiter ESPO. „Im Laufe des letzten Jahres konnten unsere Nachwuchstrainer schon in vielen Vereinen als Sporthelfer Erfahrungen sammeln und sind wieder mit Begeisterung dabei, den nächsten Schritt zu machen“.
Eigenständig Sportgruppen leiten
Darauf freut sich die 16jährige Afua Poku am meisten. Die Schülerin, die demnächst die Oberstufe besucht, ist im Handball, sowie beim Tanz zuhause und hat mächtig Spaß Kindern und Jugendlichen ihr Wissen zu übermitteln: „Ich finde die Ausbildung sehr interessant, da wir sehr viel übermittelt bekommen, worauf es bei der Arbeit mit Kindern ankommt“ erzählt sie. „Neben tollen Praxis-Anregungen für Spiele erhalten wir einen sehr guten Überblick über die umfangreiche Theorie. So fühle ich mich gut informiert und bin mir meiner zukünftigen Verantwortung bewusst.“
Erste Hilfe, Rechtliches und professionelle Lehreinheiten
Traditionelle Sportangebote, Spiel, gesundheitsfördernde Aktivitäten, Sport- und Bewegungstrends und noch viel mehr werden in den einzelnen Lehreinheiten, gemäß den Rahmenrichtlinien des DOSB behandelt. Nach erfolgreicher Teilnahme des Übungsleitermoduls sind alle Absolventen in der Lage eigenständig Sportvereine zu unterstützen, Bewegungsangebote in Flüchtlingsunterkünften, sowie in Schulen im Offenen Ganztagsbereich Sportangebote durchzuführen. „Außer, dass mir der Job als Übungsleiterin sehr viel Spaß macht, freue ich mich auch auf das kleine Honorar, dass ich dafür bekomme“ meint Afua Poku, deren Eltern voll hinter ihr stehen. „Toll finde ich auch, dass ich hier neue Freunde gefunden habe“ erzählt die 16jährige begeistert. „Auch nach der Übungsleiterausbildung werden wir uns regelmäßig treffen und uns austauschen.“
Trainernachwuchs herzlich willkommen
„Wir wünschen uns noch mehr sportbegeisterte Jugendliche, gerne Migranten, die in allen Sportvereinen Übungsleiter und Übungsleiterinnen werden möchten“ erzählt Nils Grunau. Die gute Nachricht ist, dass das Ausbildungsangebot im nächsten Jahr wiederholt werden soll, sofern sich genügend Partner finden.

Autor:

Carmen Dluzewski aus Essen-West

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