Quartiersmanager kommt in vier Stadtteile

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Klaus Persch BezirksbŸrgermeister für den Stadtbezirk III Essen- West Foto: Elke Brochhagen

Der unermüdliche Einsatz – über Jahre – trägt endlich Früchte. Bezirksbürgermeister Klaus Persch und SPD Ratsfrau Jutta Pentoch jubeln. Denn im einst gemütlichen Stadtteil Frohnhausen klagen immer mehr Bürger über Ungemütlichkeiten. Der Ruf nach einem Quartiersmanager wurde lauter. Doch es haperte letztendlich - wie so oft - an den Finanzen. Die sind jetzt endlich gesichert. Wer profitiert?

Klaus Persch perlt die Stadtteile auf Frohnhausen, Karnap, Kray, Bergmannfeld/Hörsterfeld.“

Ziel des Projekts in Frohnhausen ist, „in Zusammenarbeit mit Verbänden, Vereinen, Politik und Bürgern passgenaue Strategien und Konzepte der Stadtteilentwicklung mit flexibel einsetzbaren Instrumenten zu entwickeln.“ Klingt kompliziert? I wo, die Ausführungen sind einfach: Ideen vorschlagen, der Quartiersmanager muss versuchen, die dann umsetzen.

Als Paradepferd nennt Persch Altendorf mit Quartiersmanagerin Ricarda Fischer. Die den Stadtteil aus dem Eff-Eff kennt. „Dort fließen Gelder aber aus staatlichen Förderungen“, weiß Persch. „Doch Frohnhausen erfüllte nie die Kriterien für „Starke Quartiere – starke Menschen“. Frohnhausen war dafür noch zu gut, lag immer in der Mitte. Altendorf ganz oben.“

Endlich grünes Licht. Das von der Alfred-Krupp und Friederich-Alfred-Krupp-Stiftung gefördert - vom ISSAB auszuführende Projekt - ist zunächst auf drei Jahre für die vier Stadtteile angesetzt.

Der Bezirksbürgermeister zur langen Geburt: „Seit Februar 2013 verlangt die Bezirksvertretung ein professionelles Quartiersmanagement für Frohnhausen. Endlich ist es soweit. Ich kann nur an alle Interessierten appellieren, sich nach Projektstart sofort einzubringen.“

Jutta Pentoch, Ratsfrau, freut sich besonders über den dringend ersehnten Quartiersmanager, „der uns bei der Umsetzung anstehender und zu entwickelnder Projekte unterstützen wird. Bereits 2013, ich war noch in der Bezirksvertretung, haben wir als SPD Frohnhausen einen Antrag dafür gestellt. Dank der Stiftungen wird das jetzt umgesetzt.“

Start des Projekts wird im Mai/Juni 2018 sein.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 08.03.2018 | 16:06  
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